Verbandstreffen der süddeutschen Fanfarenzüge - Umzug der 26 Gruppen von der Main-Tauber-Halle bis zum Marktplatz Imposantes und farbenprächtiges Bild

Von 
Elmar Kellner
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Zum 56. Mal trafen sich die Mitglieder der süddeutschen Fanfarenzüge zu einem klangvollen Zug in Wertheim.

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Farbenprächtiger und lautstarker Höhepunkt der Messewoche war das Treffen der Fanfarenzüge am Sonntag.

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Wertheim. "Schön war es. Einfach nur schön." So oder so ähnlich konnte man es aus vielen Mündern hören. Das Verbandstreffen der südwestdeutschen Fanfarenzüge löste am Sonntagnachmittag in Wertheim einhellige Begeisterung aus.

Schon am Vormittag waren die Trommler und Fanfarenbläser unüberhörbar in der Stadt. Aber auch in der Halle sorgten die bunt gewandeten Damen, Herren und Kinder, die sich unter das Publikum des Country-Frühschoppens mischten, für Aufsehen. Noch mehr natürlich, als der Nachwuchs der Fanfarenzüge dann musikalisch das Kommando übernahm. Das war mehr als nur ein Appetithappen für das, was noch kommen sollte.

Klingendes Spiel

Mit klingendem Spiel und wehenden Fahnen zogen 26 Fanfarenzüge aus ganz Südwestdeutschland von der Halle aus durch die Hämmelsgasse, über die Tauberbrücke und die Lindenstraße in das Zentrum der Stadt. Auf dem Marktplatz boten über 500 Musikerinnen und Musiker und noch einmal gut 100 Fahnen- und Standartenträger ein imposantes, buntes und farbenprächtiges Bild.

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Nachdem der Präsident des Verbandes südwestdeutscher Fanfarenzüge, Thomas Palatschek, seine Mitglieder und die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer begrüßt hatte, erinnerte der stellvertretende Oberbürgermeister Bernd Hartmannsguber daran, wie es zu diesem außergewöhnlichen Ereignis im Rahmen der Michaelis-Messe gekommen war. Ausgangspunkt war ein Gespräch Palatscheks mit Oberbürgermeister Stefan Mikulicz am Rande der Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag des Höhefelder Fanfarenzuges im vergangenen Jahr. Dass die Höhefelder, ebenso wie die Dertinger, als Lokalmatadore bei diesem Verbandstreffen nicht fehlen durften, versteht sich von selbst. Beide waren, ebenso wie die Stadt Wertheim selbst, an der Organisation maßgeblich beteiligt.

"Fanfaren und das historische Ambiente unserer Stadt passen sehr gut zusammen", freute sich Hartmannsgruber über "das tolle Bild", das sich vor seinen Augen auf dem Marktplatz entfaltete. Und natürlich versäumte es der Redner nicht, die Gäste zu weiteren Besuchen an Main und Tauber einzuladen und ihnen die lohnenden Ziele hier und in der Umgebung schmackhaft zu machen.

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Geschäftsführer Andreas Becker, der die Moderation des Gemeinschaftsspiels auf dem Marktplatz übernahm, stellte die teilnehmenden Fanfarenzüge vor, die sich zunächst in den einzelnen Sektionen, West, Süd, Ost und Mitte, musikalisch präsentierten, ehe sich dann als unbestreitbarer Höhepunkt das macht- und klangvolle Spiel aller Fanfarenzüge anschloss, das mit noch mehr Beifall aus zuvor schon und Bravo-Rufen des Publikums quittiert wurde.

Feierliche Zeremonie

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In einer feierlichen Zeremonie erfolgte schließlich die Übergabe der Verbandsstandarte von der Stadt, in der das Treffen im vergangenen Jahr stattfand, an den Präsidenten und von diesem an die Wertheimer Fanfarenzüge als Gastgeber dieses 56. Treffens.

Danach ging es zurück zur Main-Tauber-Halle, wo die Standarten schließlich einmarschierten und so den Schlusspunkt setzten. Mitglieder der einzelnen Fanfarenzüge waren aber auch noch lange danach dort, auf dem Messegelände und in der Stadt zu sehen.

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