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Wallfahrt

Zahlreiche Pilger unterwegs

Auf dem Weg zur „Schmerzhaften Mutter Gottes“ nach Dettelbach

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Die Geehrten der Wallfahrt. © Wallfahrtsgruppe

Walldürn/Dettelbach. Nach drei Jahren wurde die Wallfahrt von Walldürn zur „Schmerzhaften Mutter Gottes“ in Dettelbach wieder aufgenommen.

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Ein Festgottesdienst in der vollbesetzten Wallfahrtskirche war Höhepunkt und Abschluss der Wallfahrt. Viele Walldürner nahmen daran teil. Die Odenwälder Trachtenkapelle unter Leitung von Meikel Dörr umrahmte mit Chorälen, Liedern und Konzertanten das Pilgerhochamt.

Hauptzelebrant war Pater Josef Bregula, unter Mitwirkung von Diakon Lorenz Kleinschnitz aus Dettelbach. Pater Josef betonte in seiner Predigt bezugnehmend auf das Evangelium die Vielfalt einer Gastfreundschaft.

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Die Fußwallfahrt begann mit dem Pilgergottesdienst in der Basilika in Walldürn, zelebriert von Pater Josef Bregula, der den Wallfahrern Gedanken des Tagesheiligen Bonaventura, ein bedeutender Philosoph und Theologe seiner Zeit, mit auf den Weg gab.

Pilgerführer Wolfgang Eisenhauer begrüßte auch im Namen der Organisatorin Marliese Ackermann die Fußpilger. Mit Gedanken zum Leitwort „Wir sind gekommen, ihn anzubeten“, vom Setzen persönlicher Grenzen und Betrachtungen zum Rosenkranzgebet, erreichte die Gruppe bei angenehmen Temperaturen das Tagesziel Tauberbischofsheim.

Tags darauf ging es weiter. An diesem Tag wurden besonders die Themen Frieden und Schöpfung betrachtet sowie der Psalm 27 interpretiert. Der Gottesdienst fand am späten Vormittag in Kleinrinderfeld statt unter der Leitung von Pater Irenäus statt, der ebenfalls interessante Gedanken zur Gastfreundschaft aufzeigte, welche die Pilger auch während ihrer Wallfahrt erleben durften. In der Kirche in Randersacker endete der Tag mit einer Andacht.

Glocken läuteten

Am dritten Tag wurde bereits frühmorgens Uhr die Wallfahrt fortgeführt. In Theilheim fand in der dortigen Kirche eine Andacht statt. Mit einer Meditation zu Glaube und Zweifel mit verschiedenen Mariengebeten und Fürbitten für die Gemeinden, Gastgeber, Familien sowie für Kranke und Verstorbene, aber auch mit Zeiten der Stille, erreichte die Fußgruppe den Ortsrand von Dettelbach. Anzumerken bleibt, dass in vielen Gemeinden beim Durchzug der Wallfahrtsgruppe die Glocken läuteten.

Die Radpilger waren inzwischen ebenfalls angekommen. Sie hatten unter Leitung von Emil Schmitt eine zweitägige Radtour über das Taubertal, den Ochsenfurter Gau und das Maintal hinter sich. Die Buspilger unter Leitung von Karin Kuhn und Reni Putzi sowie viele eigens mit dem Pkw angereiste Walldürner waren bereits früher angekommen.

Vor den Toren Dettelbachs warteten die Odenwälder Trachtenkapelle und Pater Josef Bregula mit Ministranten auf die Pilger und geleiteten diese unter dem Lobgesang „Großer Gott, wir loben dich“ zur Wallfahrtskirche. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Fußpilger vor dem Gnadenaltar und sangen zum Abschluss ihrer Wallfahrt das irische Segenslied „Und bis wir uns wiedersehen“.

Folgende Fußpilger wurden für ihre langjährige Teilnahme geehrt: zehn Teilnahmen: Martin Böttcher, 20 Teilnahmen: Gabi Thomeier, Gertrud Volkert, Anton Volkert, Brigitte Gensert, 25 Teilnahmen: Eva Baumann, Christel Rakowitz, Liane Kirchgeßner, 30. Teilnahmen: Walter Herre, Erhard Herberich.

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