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Matthias-Grünwald-Gymnasium

Verdiente Pädagogen verabschiedet

Personeller Umbruch am „Schiff“

Von 
mgg
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Die verabschiedeten Lehrer (von links): Johanna Schenk, Dietrich Röbbelen, Uta Weidemann, Detlef Scott Backes, Ulrike Endres, kommissarische Schulleiterin Sigrid Böhrer, Katharina Grgic und Oliver Fitterling. © MGG

Tauberbischofsheim. Personeller Umbruch am Matthias-Grünewald-Gymnasium: Zum Schuljahresende gehen Ulrike Endres und Uta Weidemann in Pension. Mit ihnen verlassen sechs weitere Lehrkräfte das „Schiff“. Die Verabschiedung fand im Rahmen einer Feierstunde in der Mensa statt.

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Uta Weidemann ist weit herumgekommen, bevor es sie ins Taubertal verschlug. 1958 in Berlin-Schmargendorf geboren, besuchte sie nach Stationen in Nordeck und Schloss Hamborn bei Paderborn das Gymnasium Altensteig, wo sie 1977 das Abitur ablegte.

Im Anschluss studierte sie zunächst Germanistik, später dann auch Kunst in Stuttgart. An der Staatlichen Akademie der bildenden Künste belegte sie beispielsweise Kurse bei den Professoren Grau, Bachmayer und Günther. Ihre Schwerpunkte bildeten Freie Keramik, Siebdruck und Malerei. 1984 schloss sie das Studium erfolgreich mit dem Ersten Staatsexamen ab.

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Das Referendariat absolvierte Weidemann von 1984 bis 1986 am Kepler-Gymnasium in Bad Cannstatt und am Schillergymnasium in Marbach am Neckar. Bevor sie 1996 ans Matthias-Grünewald-Gymnasium kam, wirkte sie als Kunsterzieherin am Progymnasium Haigerloch, am Zinzendorfgymnasium in Königsfeld und am Kreisberufsschulzentrum in Backnang.

Bei der Übergabe der Urkunde würdigte die kommissarische Schulleiterin Sigrid Böhrer Weidemanns hohe fachliche Kompetenz. In den zurückliegenden Jahren habe sie regelmäßig Kurse erfolgreich zum Abitur geführt und dabei auch pädagogisches Geschick bewiesen. Böhrer dankte ihr dafür, dass sie Spuren am MGG hinterlassen und die Schule mit ihren kreativen Ideen belebt hat.

Ulrike Endres ist ein „Eigengewächs“ des Matthias-Grünewald-Gymnasiums. 1977 hat sie hier ihr Abitur abgelegt. Sie studierte Französisch und Geographie, besuchte das staatliche Seminar für Schulpädagogik in Karlsruhe und absolvierte erfolgreich das Referendariat am Leibniz-Gymnasium in Östringen und am Gymnasium Wiesloch. Weil damals Einstellungsstopp herrschte, musste sie mehrere Umwege nehmen, bevor sie im Jahr 2000 an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehrte. Sigrid Böhrer würdigte ihr Wirken als vorbildlich. „Ulrike Endres hat das Leitbild der Schule im Hinblick auf Wertschätzung, Offenheit und Verlässlichkeit immer gelebt.“ Ihrem unermüdlichen Engagement sei es zu verdanken, dass der Schüleraustausch mit der Partnerschule in Vitry-le-Francois neuen Schwung gewonnen hat.

Dietrich Röbbelen wechselt an das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Wertheim. Am MGG hat er seit acht Jahren die Fächer Mathematik, Gemeinschaftskunde und Wirtschaft unterrichtet. Seit 2013 gehörte Detlef Scott Backes dem Kollegium des Matthias-Grünewald-Gymnasiums. Er war Lehrer für Mathematik und Ethik. Zum neuen Schuljahr geht er an das Deutschorden-Gymnasium in Bad Mergentheim.

Den Mangel in Musik hat Katja Wassermann ausgeglichen. Ein Jahr pendelte sie zwischen Tauberbischofsheim und ihrer Stammschule, dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Wertheim, hin und her. Im nächsten Schuljahr ist wieder ausschließlich am DBG im Einsatz. Oliver Fitterling unterrichtete nach Ende seiner Seminarausbildung für ein halbes Jahr Sport am MGG und hat als Krankheitsvertretung geholfen, eine Lücke zu füllen.

Zwei Referendarinnen haben erfolgreich ihre Ausbildung für das Lehramt an Gymnasien beendet. Katharina Grgic und Johanna Schenk verlassen das MGG, um an anderen Bildungseinrichtungen eine Stelle anzutreten. Den Glückwünschen für die Pädagogen schlossen sich Jessica Hecht für den Personalrat und Fachschaftsvertreter an. Die Schüler verabschiedeten sich in einer gesonderten Feier. mgg

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