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Musikverein Hochhausen

Buntes Potpourri bekannter Melodien

Sommer-Serenade im Grünauer Hof kam beim Publikum gut an. Zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt

Von 
ubü
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Die anwesenden geehrten passiven Mitglieder mit dem Vorsitzenden Wendelin Bundschuh (Bild links) sowie die aktiven geehrten Mitglieder (rechtes Bild) Carsten Wolfart, Carmen Bundschuh und Christian Schmieg mit dem Vizevorsitzenden des Blasmusikverbandes Tauber-Odenwald-Bauland, Alois Schreck (rechts) und dem Vorsitzenden Wendelin Bundschuh links). © Uwe Büttner

Hochhausen. In Hochhausen fand am Samstag die Sommer-Serenade des Musikvereins Hochhausen mit zahlreichen Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder statt. Die Musiker erfreuten das Publikum mit einem bunten Potpourri bekannter Melodien.

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Der Vereinsvorsitzende des Musikvereins Hochhausen, Wendelin Bundschuh, freute sich die zahlreichen Konzertgäste bei optimalem Wetter nach zweijähriger coronabedingten Zwangspause zur Sommer-Serenade willkommen heißen zu können. Durch das Programm führte Birgit Schubert.

Das schöne Konzert begann mit dem Traditionsmilitärmarsch „Cataldo“ von Rudolf Novacek, das der Komponist 1890 dem Oberst der Infanterie-Regiments Nr. 28 in Prag, Ludwig Cataldo widmete. Schon mit dem ersten Stück zeigten die Musiker ihr hervorragendes Können, das sehr gut bei den Konzertbesuchern ankam.

Passend zur momentanen Situation in Europa spielten die Musiker „Free World Fantasy“ aus der Feder des niederländischen Komponisten Jacob de Haan, der dieses Stück 1987 anlässlich des Befreiungstages für eine Welt ohne Krieg komponiert hatte – diese Auswahl war hervorragend getroffen.

Viele Menschen reisen in den Norden Europas, um einmal die beeindruckenden Polarlichter in ihren strahlenden Farben am Himmelsfeld sehen zu können. Seine Faszination für das Naturschauspiel drückte Thomas Asanger in seinem Stück „Nora – Licht des Nordens“ musikalisch aus.

Natürlich darf bei einem Blasmusikkonzert die böhmische Blasmusik nicht fehlen und die gab es gleich mit drei bekannten Stücken: Die Paula-Polka von Lukas Bruckmeyer und seinen Egerländer Rebellen, die dem Lieblingsgetränk des Komponisten gewidmet ist sowie der böhmische Walzer „Im Zauberland“ von Stefan Unterberger und „Die Liebste“, eine Polka von Jarolav Tvrdy, ein besonderes Werk der Polkakunst. Einer der größten Militärkomponisten war Julius Fucik, der über 400 Stücke schrieb, darunter auch den „Florentiner Marsch“, mit dem die Musikkapelle gleichzeitig ein Geburtstagsständchen für einige Mitglieder spielte, das natürlich bei den Zuhörern ankam.

Nach einer kurzen Pause ging es in die zweite Runde des Konzertabends bei dem die Musiker von Fackelträgern der Freiwilligen Feuerwehr Hochhausen umrahmt waren. Wer kennt die Geschichte nicht? Die Schöne und das Biest, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen fasziniert. In Hochhausen gab es ein Medley aus dem Musical „Beauty an the Beast“ zu hören.

Bei dem Stück „Trumpet Hearts“, einem Slowrock für Trompete begeisterten die Solisten Thomas Dietzenbach und Hermann Lauer ihre Zuhörer. Die schwedische Popgruppe ABBA sind Musiklegenden. Mit ihren Liedern wie „Waterloo“ oder „Take a change on me“ begeisterten sie Millionen. Das Medley „ABBA Gold“ kam sehr gut beim Publikum an.

Der Karneval in Rio sorgt jedes Jahr für eine gute und ausgelassene Stimmung. Mit dem Stück „Coco de Brazil“ aus der Feder von Harm Evers schwappte die gute Laune auch in den Grünauer Hof über.

Die 1920er Jahre mit ihrer Ausgelassenheit und Lebensfreude waren ein sehr musikalisches Jahrzehnt. Kein Tanz war damals so beliebt wie der Charleston und den gab es in Hochhausen aus der Feder von Jean-Pierre Haeck zu hören.

Nach dem offiziellen Teil durften die hervorragenden Musiker die Bühne noch lange nicht verlassen, nach dem tosenden Beifall und Zugaberufen gab es zum Abschluss noch drei weitere Musikstücke. Die Musiker boten ihrem Publikum einen unterhaltsamen Konzertabend.

Beim Konzert standen auch mehrere Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder an. Die passiven langjährigen Mitglieder wurden vom Vereinsvorsitzenden Wendelin Bundschuh geehrt. Alle erhielten eine Urkunde sowie eine Ehrennadel: Gerd Fritz, Johannes und Kerstin Teller (alle 20 Jahre), Anton Ganszki, Franz Teller, Gabi Heilemann, Gerd Krimmer, Gerlinde und Horst Knüttel, Hertha und Franz Wolfahrt, Lissy und Lothar Sack, Markus Teller, Norbert Kuhn und Inge Knüttel (alle 40 Jahre).

Die aktiven Mitglieder wurden vom Vizepräsidenten des Blasmusikverbandes Tauber-Odenwald-Bauland, Alois Schreck, geehrt. Schreck sagte es sei ein schönes Gefühl wieder einmal Musiker ehren zu können. Er wünschte dem Verein weiterhin viel Erfolg. Geehrt wurden Christian Schmieg (zehn Jahre), Carmen Bundschuh (20 Jahre) und Carsten Wolfart (25 Jahre). ubü

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