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Verein „LaBuMoTa“ - Endlich wieder Bewerbungstraining an der „Schule am Limes“ in Osterburken

Den Schülern viele hilfreiche Informationen vermittelt

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Osterburken. Nachdem wegen Corona Pandemie letztes Jahr kein Bewerbungstraining stattfand, wurde in diesem Jahr wieder ein Training durchgeführt. Der von der Schule angefragte Verein „LaBuMoTa“ – ein regionales Netzwerk für Arbeit suchende Jugendliche – engagierte wieder die Sozialpädagogen Karl Neumer und Egon Kußmann, um die Schüler der beiden 9. Klassen für das Thema Ausbildung und Bewerbung zu sensibilisieren.

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In bewährter Tradition wurden die Schüler an die Themen herangeführt. Wichtig war, mit den Schülern die monatlichen Lebenshaltungskosten zu ermitteln. Es wurde davon ausgegangen, dass jemand, der die Ausbildung gerade abgeschlossen hat, sich nun zum ersten Mal eine kleine Wohnung mietet und selbstständig leben will. Interessant war, dass die Klassen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kamen. Während der Bedarf in einer Klasse bei etwa 1500 Euro Kosten pro Monat lag, so kam die andere Klasse für einen Lehrling auf hohe 2500 Euro Lebenshaltungskosten und richtigerweise bemerkte ein Schüler: „Da bleibt ja nichts mehr übrig!“ Doch die richtige Berufswahl dient eben nicht nur der materiellen Absicherung und hohem Verdienst, sondern ist auch wichtig für das Gefühl, eine Arbeit gefunden zu haben, zu der man sich über längere Zeit „berufen“ fühlt. Fragen zur beruflichen Motivation und Qualifikation wurden erörtert.

Jeweils die Hälfte der Klasse befasste sich anschließend im Wechsel mit dem Erstellen eines tabellarischen Lebenslaufs und eines Bewerbungsschreibens. Dabei machte sich bemerkbar, dass es seit einiger Zeit keine Berufseinstiegsbegleiter mehr an der Schule gibt, welche in diesem Bereich die Schüler früher unterstützten und beraten konnten.

Bewährt hat sich, bei einem zweiten, mehr praxisorientiertem Teil, die Klassen in vier Kleingruppen zu teilen, bei denen die Schüler durch praktische Übungen gefordert und gefördert wurden.

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So konnten sie einen Eignungstest durchführen, einen fiktiven Anruf bei einer Firma üben und erfuhren, wie und wo man sich Informationen über Ausbildung und Beruf holen kann. Ein besonderer Gewinn war, dass auch in diesem Jahr wieder Vertreterinnen von verschiedenen Firmen und Unternehmen mit den Schülern Bewerbungsgespräche durchführten. Von den Fachleuten kam auch der Hinweis, dass mittlerweile über 90 Prozent der Bewerbungsschreiben online erfolgt und zwar wünschenswerter Weise in einem Dokument, so dass man nicht jede Datei einzeln öffnen muss. Weiterhin wurde angesprochen, wie wichtig es ist, sich über die Firmen vorher gut zu informieren.

Die Rückmeldung der Schüler war, dass der Tag und die vermittelten Informationen hilfreich waren und der Eine oder Andere nun tatsächlich sich bewusster mit dem Thema Ausbildung und Beruf auseinandersetzt. Schulleiter Klenk bedankte sich bei allen beteiligten Firmen, Lehrerinnen und dem Team von LaBuMoTa für die Unterstützung der Schüler.

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