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Neue Räte für die Stadt

Von 
Joachim Pfau
Lesedauer: 

Zum Thema Rathaus-Management und kommunale Demokratie in Niederstetten

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Angesichts des rathäuslichen Endlos-Konfliktes in Niederstetten war in den Fränkischen Nachrichten wieder Gescheites zu lesen über die Tugenden, welche ein Bürgermeister-Amt dem Träger/der Trägerin dieses Amtes abverlangt.

Meines Erachtens gilt es, nun endlich auch Worte zu finden für die notwendigen „Tugenden” eines künftigen Gemeinderats-Gremiums!

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Veröffentlicht
Von
Michael Weber-Schwarz
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Aus vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern haben sich fünf Anforderungen an einen künftig zu wählenden Gemeinderat heraus kristallisiert.

1: Förderung, Bewahrung Neuansiedlung kleiner Mittelständler in Niederstetten sollen wichtige Aufgabe der Stadtentwicklung bleiben, gerade angesichts des „Laden-Sterbens”.

Ein Gemeinderat darf aber kein bloßer „Mittelstands-Überlebens-Verein” aus lauter Alt-Eingesessenen sein.

Ein künftig zu wählender Gemeinderat muss sich der Breite aller wichtigen Zukunfts-Aufgaben stellen.

Wir brauchen dafür: Sitz und Stimme erstens für Kinder und Jugend, zweitens für Senioren und Patienten, drittens für Familien und Bildung, viertens für Neubürger aus allen Jahrzehnten, fünftens für Landwirte, sechstens für ansässige Wirtschafts-Unternehmen!

2. Erfahrene und ausgegorene Persönlichkeiten sollen angemessen im Gemeinderat vertreten bleiben. Jedoch darf es nicht zu einer Verkalkung des Generationen-Flusses kommen.

In einem künftig zu wählenden Gemeinderat braucht es daher eine deutliche Verjüngung – schon bei der Kandidat(inn)en-Findung ganz viel frischen Wind.

3. Zu einem Gemeinderat-Bürgermeisters-Verhältnis gehört auch einmal die Kontroverse. Jedoch verlangt die Lage nach mehr gemeinsamer Verantwortungs-Kultur zum Wohl der Kommune.

Ein künftig zu wählender Gemeinderat benötigt einen Getriebewechsel: man muss herunter schalten aus dem „Berserker-Gang”!

4. Allen Amtsträgern steht ihre Autorität zu. Jedoch besteht diese darin, dem Wahlvolk zu dienen.

Gebärden sich bestimmte Personen im Amte „verbonzt” oder befinden sie sich auf „Selbstdartellungs-Trips“, dann muss ihnen – anlässlich der Kandidatur oder dann an der Urne – das Vertrauen entzogen werden!

5. In einem künftig zu wählenden Gemeinderat gilt es, dem Rumpel-Pumpel-Populismus und der rechthaberischen Spalterei, die in unserem Lande rege unterwegs ist, auf der kommunalen Ebene zu trotzen.

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