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Martin-Schleyer-Gymnasium

Auf Kreuzfahrt unterwegs

Gelungene Aufführung der Unterstufen-Theater-AG

Von 
msg/adh
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Die Schüler des Martin-Schleyer-Gymnasiums Lauda bei ihrer gelungenen Aufführung. © MSG

Passend zur bald beginnenden Ferienzeit hatte die Unterstufen-Theater-AG des Martin-Schleyer-Gymnasiums aufgerufen zu einer jetzt wieder möglichen Kreuzfahrt mit der MSG, etwas ganz Besonderes nach über zwei Jahren Theaterpause.

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Lauda-Königshofen. Den Neustart ermöglicht hatten die Lehrerinnen Christine Heuring und Sarah Höger, tatkräftig und kompetent unterstützt von Abiturientin Sinja Ungar. Die Doppelbesetzung vieler Rollen in dieser Krimikomödie von Volker Zill war ein letzter Tribut an mögliche krankheitsbedingte Ausfälle. Dadurch gab es aber auch ein „Entdecken“ vieler junger, spielbegeisterter Schauspieltalente aus den Klassen fünf bis neun. Ein neues Technikteam (Sebastian H., Robin W., Leonard und Benedikt S.) sorgte für die nötigen Licht- und Toneffekte und die Maske (Simone B., Rahel H.) dafür, dass die Schauspieler auch im Rampenlicht gut aussahen.

Zusammengewürfelt

Und so machte sich eine bunt zusammengewürfelte Reisegesellschaft auf den Weg nach Mallorca: Herr und Frau von und zu Hofstädt (Kevin W., Victoria H., Leni K.), die nur ungern auf ihren Privatjet als Transportmittel verzichtet hatten. Sie taten das wegen ihrer an extremer Wasserphobie leidenden Tochter Runa-Cécile (Juliana, E., Emma N.). Wasserkontakt wurde dabei stets angezeigt durch markerschütternde Schreie. Sie sollte durch die Kreuzfahrt kuriert werden.

Im Gegensatz dazu leisteten sich Herr und Frau Böller (Jakob F., Frieda v. B., Sophie R.) mit ihren beiden pubertierenden Kindern Benni (Benjamin K.) und Bianca (Jasmin H.) – alle Vorurteile wurden hier bestens bedient – die Reise auf dem Kreuzfahrtschiff nur dank eines Preisausschreibens. Entsprechend wurden ihnen auf dem Schiff eine kleine, schlechte Kabine in der Nähe des Maschinenraums zugewiesen.

Ähnlich gegensätzlich waren auch die beiden Kollegen einer Firma, Frau Kriegelblitz (Frieda v. B., Marielle K.) und Herr Topmöller (Mija U., Sophie R.), die in Konkurrenz zueinander um einen Managerposten kämpften, auch im Urlaub. Für viele Lacher im Publikum sorgte ein älteres Ehepaar, der Mann scheinbar schon leicht dement, Herr und Frau Seppelmeier (Matei-Constantin B., Feena A., Belinda K.).

Geschäftstüchtig

jMerkwürdigerweise integrierend wirkte der sehr geschäftstüchtige Krawattenverkäufer Herr Schlips (Eric R.), verkaufte er doch seine Krawatten als Heilmittel gegen alle möglichen Krankheiten, sogar Corona, zu ganz unterschiedlichen, unverschämt teuren Preisen. Am Ende besaßen alle solche Krawatten, sogar die dadurch von ihrer Seekrankheit geheilte Kapitänin Silberstein (Mia G., Helena P.).

Mit dem mysteriösen Verschwinden von Gegenständen, unter anderem dem voll gefüllten Fressnapf des Schoßhündchen „Prinzessin“, nahm der „voll krasse Krimi“ Fahrt auf. Eine blinde Passagierin (Rhiannah F., Aurelia S.) wurde von der Stewardess alias Kriminalkommissarin Hermia (Neele L., Anne W.) als Diebin entlarvt, die Entführung der „Prinzessin“ mit Diamanthalsband wurde von ihr dann aber dem angeblich harmlosen Ehepaar Sedelmeier nachgewiesen. Doch diese wussten sich der Verhaftung mittels Einsatz von Waffen zu entziehen und sperrten alle anderen Passagiere in die Sauna ein, um das Steuer zu übernehmen.

Die Zeit in der Sauna, bis zur Befreiung durch die blinde Passagierin, wurde für Bekenntnisse genutzt, zur Lösung der vielen zu Tage getretenen zwischenmenschlichen Probleme. Eine Wasserpistole bezwang das verbrecherische Ehepaar Seppelmeier und die Errettung von „Prinzessin“ aus dem Meer durch Runa-Cécile die Wasserphobie.

Happy End

Ein Happy End, das nicht nur die vielen jungen Zuschauer begeisterte. Flott gespielt und wunderschön inszeniert, mit viel Liebe zum Detail im Bühnenbild, überzeugte diese erste Theateraufführung nach langer Pause restlos. msg/adh

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