Fastnacht

23 Gruppen sorgten beim Oberlaudaer Nachtumzug für närrische Gaudi

Auch die 24. Auflage des Straßenspektakels lockte wieder zahlreiche Besucher an

Von 
erha
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© Reinhard Haas

Oberlauda. Nach zwei Jahren aus dem Stillstand auf Hochtouren, in Oberlauda ging es beim 24. Taubertäler Nachtumzug vollkommen problemlos. Die Rootzengruppe und die Musikkapelle hatten wie immer für einen optimalen äußeren Rahmen gesorgt und Narren aus nah und fern waren ihrem Ruf gerne gefolgt.

23. Gruppen standen auf der Teilnehmerliste und 22 waren gekommen. Die weitesten Wege hatten dabei die „Ofdascha Hardtwaldhexen“ (Oggersheim) und die „1. Fasnetszunft Holma ´le Ingersheim“ (Freiberg/Neckar). Die zahlenmäßig stärksten Gastgruppen waren die „Zimmerner Hore“, die „Bouzen und Hexen der Strumpfkappen“ aus Lauda und die „Strumpfkappenfänger“ der dortigen KJG. Ansonsten war aus dem Umpfer- und Taubertal und allen weiteren Seitentälern so ziemlich alles vertreten was narrenmäßig Rang und Namen hat, von der „Bocknarrenzunft“ und den „Lazy Bones“ Boxberg über die „Kalrobia“ Igersheim, die „Eubemer Boachscheißer“, die „Bischemer Kröten“, die „Lustigen Gesellen“ Bad Mergentheim , die „Klingenteufel“ aus Seckach und den „Bettflaschen“ aus Königheim bis hin zu den „Tauberhexen“ aus Königshofen. Aus Oberlauda selbst waren natürlich die „FV-Zigeuner“, die Bajazzgruppe der NG, der „Düdo-Club“ und die Rootzengruppe vertreten. Den Empfang der Zünfte bzw. Zunftmeister hatten Bianka Kuhn und Stefan Mohr organisiert, der Austausch von kleinen Geschenken gehörte da zwangsläufig dazu.

Für närrisch-musikalische Unterhaltung vor, während und nach dem Umzug sorgten die Guggen „Black (K)Nights“, „Umpferpfortzer“ und die einheimischen „Säüboochklopfer“ und für zusätzliche „Aufwärmmöglichkeiten“ gab es das Party-Eck an der Turnhalle, die Rootzenmeile in der Steinklinge und die Verpflegungsstation des Kindergartenfördervereins in der Schulstraße.

In der Turnhalle waren DJ „Mac“ (Saal) und DJ „Juli ´N Jellow“ (Kellerbar) für Musik und Unterhaltung zuständig, die „Säuboochklopfer“ legten später zusätzlich dann noch eine Schippe drauf. In Oberlauda und bei den Rootzen darf und kann man sich zufrieden zurücklehnen: der Start in die Saal- und Straßenfasnacht war nach zweijähriger Zwangspause mehr als nur gelungen, er war ein Erfolg auf der ganzen Linie und viele Gäste haben für das kommende Jahr bereits jetzt zugesagt. erha

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