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Volksfest

#Leben

Von 
Hans-Peter Wagner
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Külsheim. Ein buntes Programm wurde den Besucherinnen und Besuchern auch zum Abschluss der Külsheimer Markttage am Sonntag geboten.

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Ein Feuerwerk bildete am Sonntagabend den imposanten Schlusspunkt der Külsheimer Markttage. © Hans-Peter Wagner

Im Festzelt begann der Sonntag mit dem musikalischen Frühschoppen mit der Musikkapelle Steinbach und einem zünftigen Weißwurst-Frühstück. Auch in der Stadt war für Abwechslung gesorgt. Dabei sorgten zudem die Winzer, die Schlepperfreunde, der Heimat- und Kulturverein und die Kolpingfamilie Külsheim an verschiedenen Plätzen in de Stadt für Essen und Getränke.

Das 500 Jahre Alte Rathaus bot eine prächtige Kulisse für das mittelalterliche Lagerleben der Freunde der „Burgkurzweyl zu Cullesheym“ zum Mitmachen und zum Erleben. Geboten wurden dabei Vorführungen der Korbflechter, Weber, Drechsler, Seiler und Falkner.

Das „Haus Sonnenblume“ in der ehemaligen Kaserne feierte sein zehnjähriges Bestehen, was ebenso großes Interesse fand wie viele weitere Aktionen.

Dazu zählten etwa das Ponyreiten im Gewerbepark „Taubenbaum“, die Oldtimer-Schlepper-Ausstellung, der Kinderflohmarkt und das Schulcafé in der Festhalle sowie die Vorführung der Rettungshundestaffel Schwäbisch-Hall – Crailsheim in der Innenstadt. Abends sorgte „Andys Wirtshausmusi“ im Festzelt für Stimmung.

Den imposanten Schlusspunkt der Külsheimer Markttage setzten die Organisatoren mit einem erstklassigen, fast 15-minütigem Feuerwerk. Torsten Nahm wurde für seine bunte Choreographie mit viel Applaus belohnt.

Der Abend bot zudem die Gelegenheit, eine kleine Bilanz der ersten Külsheimer Markttage zu ziehen. Thomas Lippert, Geschäftsführer der Weberei Pahl sagte, dass die Veranstaltung in der Kürze der Zeit und unter den äußeren Umständen hervorragend umgesetzt worden seien. Das gelte sowohl für die Markttage der Stadt als auch für die Marktwoche seines Unternehmens. Das regionale Miteinander entspreche der Firmenphilosophie und werde sich auch in der Zukunft durchsetzen.

Külsheims Hauptamtsleiterin Simone Hickl-Seitz beschrieb die Külsheimer Markttage 2022 mit den Worten „kürzer, kompakter, klasse“. Das Fest beschrieb sie als „rundum gelungen.“ Sie habe überall zufriedene und fröhliche Gesichter gesehen. Deshalb sei es richtig und wichtig gewesen, „den Umständen zu trotzen“. Das Konzept, als Notlösung geboren, sei sehr positiv von der Bevölkerung angenommen worden und auf jeden Fall zukunftsträchtig und ausbaufähig für den Großen Markt.

Hickl-Seitz stellte weiter fest, die Zusammenarbeit mit Stefans Kempf „Ionis Mobile“ habe Spaß gemacht. Die Bewirtung im und um das Festzelt funktionierte super. Die Hauptamtsleiterin sah den Biergarten und die Foodtrucks als eine Bereicherung für das Fest. Die langjährigen Schausteller hätten Külsheim die Treue gehalten und seien zufrieden mit dem Umsatz. Mit einem tollen Abschlussfeuerwerk und bei schönstem Wetter seien die Markttage am Sonntag friedlich und ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen.

Janine Kaserer von Seitz-Reisen fasst ihr Lob für die Külsheimer Markttage in wenigen Worten zusammen: „Gut besucht, gute Stimmung, freundliche Leute, positiv gestimmt“. Katharina Füger, Mitverantwortliche des „Burgkurzweyl“-Teams stellte fest: „Es war viel los und es waren viele Interessenten da“. Auch die Filme zu den mittelalterlichen Veranstaltungen ab 1992 seien gut angenommen worden.

Stefan Grimm, langjähriger Gemeinderat in Külsheim und seit kurzem Bürgermeister der Nachbargemeinde Hardheim, meinte, er habe sich mit dem Kompaniechef und dem Spieß der ersten Kompanie des Panzerbataillons 363 in Hardheim unterhalten. Man freue sich zusammen sehr über die Patenschaft Külsheims. Als Külsheimer finde er es schön, auch mal wieder Flecktarn an den Markttagen zu sehen. Er freue sich, dass die Tradition fortgesetzt werde. Auch als Hardheimer Bürgermeister wolle er Külsheim und Hardheim noch mehr zusammenwachsen sehen.

Wolfgang Kopf, Betreiber von Autoscooter und Kinderkarussell, ist in der dritten Generation beim Volksfest in Külsheim dabei. Die drei Tage seien „wirklich gut“ verlaufen. Allerdings könnten aus seiner Sicht die im Gegensatz zum Großen Markt fehlenden beiden Tage nicht ersetzt werden. Kopf verwies auf die schöne Atmosphäre während der Festtage. Die Leute seien froh gewesen, dass wieder etwas stattfindet und zudem entspannt und friedlich verläuft.

Stefan Kempf dankte der Stadt Külsheim, dass es so gut gelaufen sei. Ihm und seinem Team sei die Chance gegeben worden, sich in der Brunnenstadt „auszuprobieren“. Die Külsheimer Markttage sind aus seiner Sicht positiv verlaufen. Sandra Keller, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, erklärte, man sei mit insgesamt 28 Sanitätern in vielen Schichten vor Ort gewesen. Die Markttage seien sehr friedlich gewesen, das DRK habe wenig Einsätze verzeichnet, zumeist Kleinigkeiten. Größere Einsätze seien wegen einer Schnittverletzung und einem Kreislaufproblem nötig gewesen.

Bürgermeister Thomas Schreglmann betonte, es habe alles hervorragend geklappt. Das Konzept mit kleinerem Zelt, Biergarten, Essens- und Getränkeständen sei gut angenommen worden. Er würdigte alle, die unter schwierigen Rahmenbedingungen dazu beigetragen haben, ein gelungenes Fest auf die Beine zu stellen. In sein Lob schloss er die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung ausdrücklich mit ein.

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