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Spendenlauf am 30. Juli - Projekt von Moritz Reinhard und Daniel Nohe unter dem Motto „Wir können mehr tun“

Laufen für einen guten Zweck

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ad
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Höpfingen/Bretzingen. „WE can do MORE“ – „wir können mehr tun“, das ist das Motto von Moritz Reinhard aus Bretzingen und Daniel Nohe aus Höpfingen. Am 30. Juli ist es wieder soweit: Auf dem Flugplatzwanderweg bei Höpfingen findet ein Spendenlauf statt, dessen Erlös für Krebs- und im speziellen Krebs- und Leukämieeinrichtungen mit Fokus auf Nachsorge gedacht ist: „Unterstützt werden die Elterninitiative Regenbogen für leukämie- und tumorkranke Kinder Würzburg, der Förderverein Komplementäre Onkologie Integrativ Würzburg sowie der kleine Milo aus Höpfingen“, erklären Moritz Reinhard und Daniel Nohe.

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Für ihre neue Aktion können sie sich auf ein gerüttelt Maß an Erfahrungen berufen. „Der Spendenlauf in Höpfingen ist unser viertes Projekt und der erste Spendenlauf in Präsenz. Bereits 2020 hatten wir mit dem zweiten Projekt einen virtuellen Spendenlauf organisiert und Spenden für eine Schule in Uganda gesammelt“, blicken sie zurück. Die ursprüngliche Idee, sinnbildlich „mehr zu tun“, kam Moritz Reinhard 2019: „Aus der Idee, in den Semesterferien etwas Sinnstiftendes zu unternehmen, wurde eine Radreise von Kopenhagen nach Barcelona, bei der über 13 000 Euro an 13 Einrichtungen übergeben wurden“, betont er.

Moritz Reinhard (links) und Daniel Nohe organisieren am 30. Juli einen Spendenlauf auf dem Höpfinger Flugplatzwanderweg. © Adrian Brosch

Seit dem zweiten Projekt wird er von Daniel Nohe begleitet: „Es war eine meiner besten Entscheidungen, Daniel zu fragen, ob wir ,WE can do MORE’ gemeinsam angehen wollen. Einen besseren Partner in dieser Sache kann ich mir nicht vorstellen“, erklärt er.

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Ihr Ziel ist klar: „Wir können alle ein bisschen mehr tun, und wir können mehr tun für andere, denen es schlechter geht. Wir leben in Deutschland weiterhin auf einer friedlichen Insel und der Blick über unseren eingefahrenen Alltag ist unverzichtbar. Etwas Gutes zu tun, macht Spaß und glücklich. Wir bekommen immer wieder in den Gesprächen emotionale Motivation von den Einrichtungen, welche wir unterstützen. Deren Wertschätzung und Dankbarkeit bedeutet uns sehr viel“, schildern die beiden.

Es sei nicht immer einfach, sich mit traurigen Angelegenheiten auseinanderzusetzen, doch solle man gerade diese nicht aus den Augen verlieren: „Lieber beschäftigt man sich in gesunden und guten Zeiten mit unangenehmen Themen, als in schlechten Zeiten mit unangenehmen Themen“, räumt der mittlerweile in München lebende Moritz Reinhard ein.

Eines dieser Themen, das jeden treffen kann und in der Gesellschaft allgegenwärtig ist, ist Krebs. Es steht im Zentrum des anstehenden Projekts: „Jeden Winter überlegen wir uns aufs Neue, ob wir im folgenden Jahr ein Projekt realisieren möchten. Bisher haben wir uns immer dafür entschieden und auch den Spendenzweck immer direkt beschlossen, dieses Jahr war es so, dass zwei persönliche Begebenheiten den Bezug zu Krebs und Leukämie herstellten“, verraten die beiden. Während zum Einen die Familie des kleinen Milo Schell zum Bekanntenkreis sowohl von Moritz Reinhard als auch von Daniel Nohe gehört, kennt zum Anderen Moritz Reinhard eine Leukämie-Überlebende, die mit einer Spende bei ihrer Typisierungsaktion 2019 unterstützt werden konnte. „Sie hat nach aktuellem Stand den Krebs besiegt - und wir möchten dabei helfen, dass auch der vierjährige Milo den Kampf gewinnt“, betont Moritz Reinhard. „Der steinige Weg zurück ins Leben nach Krebs mitsamt dem Thema Nachsorge beschäftigt uns beide sehr“, fügen sie nachdenklich an.

Mitmachen kann jeder: „Wenngleich eine dreistellige Zahl an Läufern absolut großartig wäre, findet der Lauf unabhängig von der Teilnehmerzahl statt. Man muss auch nicht laufen, um zu spenden, jeder kann auf seine eigene Art und Weise helfen. Zudem kann jeder auf der ganzen Welt an diesem Tag auch virtuell mitlaufen“, führt Daniel Nohe, der inzwischen in Frankfurt/Main wohnt, aus.

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Streckenlänge selbst bestimmen

Die Streckenlänge bestimmt jeder Läufer selbst: „Wir setzen mit dem 1-Kilometer-Schülerlauf, den fünf Kilometern Walken/Joggen und dem zehn-Kilometer-Joggen nur den Rahmen.

Am Ende bestimmt jeder selbst, wie weit er läuft. Start und Ziel ist jeweils das Sportgelände des TSV Höpfingen, die Strecken als Solche gehen mehrheitlich durch den Wald und weisen einige Verpflegungsstationen auf, keiner soll einen Hitzeschlag erleiden!“ Organisiert wird das Projekt gemeinsam und sei letztlich die Erfüllung eines Herzenswunschs: „Uns ist weiterhin wichtig, in der Heimat verwurzelt zu bleiben und etwas für die Region zu tun! Ein Spendenlauf in unserer Heimat zu organisieren, ist uns sehr wichtig, nicht nur, weil es bislang keinen Spendenlauf in der Region gab“. Lob und Dank geht an alle, die das Vorhaben unterstützen.

Wer Moritz Reinhard und Daniel Nohe kennt, weiß aber auch, dass es nicht bei dieser Aktion bleibt, es gilt das Motto „WE can do MORE“. Und richtig: „Pläne im Kopf haben wir viele, unsere Mission wird sicher weitergehen. Wir denken aber immer von Projekt zu Projekt. Aktuell stecken wir tief in der Kommunikations- und Organisationsphase für den Lauf und hoffen, den Lauf bestmöglich zu organisieren“, verraten sie. ad

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