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Wirtschaft

Freudenberger Firma Rauch verkauft Werk 1

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Das Werk 1 der Firma Rauch in Freudenberg wurde an das Unternehmen JW Gewerbeflächen Rhein-Main verkauft. © Firma Rauch

Freudenberg. In enger Abstimmung zwischen der Firma Rauch und der Stadt Freudenberg wurde das etwa vier Hektar große Gelände des Rauch-Werks 1 an die JW Gewerbeflächen Rhein-Main GmbH & Co. KG verkauft. Dies wurde nun von den Verantwortlichen des Unternehmens Rauch mitgeteilt.

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Die Firma JW Gewerbeflächen Rhein-Main

Die Firma JW Gewerbeflächen Rhein-Main GmbH & Co. KG mit Sitz in Aschaffenburg wurde 2018 gegründet. Im Firmenverbund mit der H+B Hallen- und Bodenentwicklungsgesellschaft mbh sind die Gesellschaften insbesondere im Raum Aschaffenburg-Miltenberg und im angrenzenden Rhein-Main-Gebiet tätig.

Zu den Projektentwicklungen zählen Bürogebäude, Sozialimmobilien und Wohnprojekte wie etwa in Aschaffenburg oder Wörth. Der Immobilienbestand setzt sich zusammen aus Montage- und Produktionshallen, Logistikhallen, Bürogebäuden, Lebensmittelmärkten und Sozialimmobilien, so die Verantwortlichen.

Demnach hatte das Unternehmen Gruppe im Rahmen der zukunftsorientierten, strategischen Neuausrichtung der Gruppe Mitte 2019 das Produktionswerk in der Freudenberger Innenstadt geschlossen.

Mit großem Interesse am Standort Freudenberg und insgesamt zwölf Investoren startete der Investorenprozess zum Verkauf des Geländes im April 2021. „Vielfältige Planungskonzepte mit starken Qualitäten zur Quartierentwicklung wurden vorgestellt und in einem umfassenden Auswahlprozess in sehr enger und transparenter Abstimmung zwischen Rauch und der Stadt Freudenberg gewissenhaft geprüft und ausgewertet“, heißt es weiter.

Betrachtet worden seien dabei unter anderem der Schwerpunkt des städtebaulichen Konzepts, die Kompatibilität mit den Interessen von Rauch und der Stadt Freudenberg sowie die Leistungsfähigkeit des Investors. Der Auswahlprozess und die Transaktion wurden strukturiert und begleitet von der Firma Zarbafi aus München.

Wie die Verantwortlichen erklären, sei das Hauptinteresse von Rauch und der Stadt Freudenberg eine zukunftsorientierte und nachhaltige Entwicklung einer neuen Stadtmitte mit einer Aufwertung von Freudenberg, um die Attraktivität sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die Mitarbeitenden des Unternehmens Rauch zu erhöhen.

Für die Kommune stelle der Verkauf eine einmalige Chance dar, die zentrale Fläche in der Innenstadt zu einem neuen, lebendigen Quartier und damit zu einem Verbindungsglied zwischen Alt-, Neu- und Vorstadt zu entwickeln.

Im Zuge der Neuentwicklung wurde auch ein Bürgerbeteiligungsverfahren angewandt. Dabei sollen die Interessen aller Bevölkerungsgruppen berücksichtigt werden und neben neuem Wohnraum auch Kleingewerbe und Begegnungsorte entstehen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Käufer JW Gewerbeflächen Rhein-Main GmbH & Co. KG, vertreten durch Geschäftsführer Roland Baum, einen Investor gefunden haben, der unsere Schwerpunkte, Interessen und Vorstellungen teilt und somit ein perfekter Partner für die zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt ist,“ so Bürgermeister Roger Hennig.

Verzicht auf Vorkaufsrecht

Mit Beschluss des Gemeinderats der Stadt Freudenberg macht demnach die Kommune von ihrem Vorkaufsrecht keinen Gebrauch.

Nun gelte es für die Stadt Freudenberg, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem neuen Eigentümer fortzuführen und ein wirtschaftlich tragfähiges städtebauliches Konzept gemeinsam mit dem Investor weiter zu entwickeln und zu konkretisieren, heißt es weiter. Dabei setzen die Beteiligten weiter auf eine klare und offene Kommunikation sowie auf ein schlankes und zügiges Bauleitplanverfahren mit dem Ziel einer raschen Umsetzung.

Die Firma Rauch wird bis Ende 2024 noch kleinere Teilflächen des Werks 1 als Lager nutzen.

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