Frank Mentrup in Buchen - Neben einem Besuch der Bücherei des Judentums gab es Informationen von „Herz statt Hetze“-Organisatoren Ein „offenes, lebendiges und nicht alltägliches Buchen“

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Buchen. Dr. Frank Mentrup, Präsident des Deutschen Bibliotheksverbandes und Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, besuchte am Wochenende in Buchen die Bücherei des Judentums, das HipHop-Breakdance Integrations- und Präventionsprojekt, das Taubenhaus und die Organisatoren von „Herz statt Hetze Neckar-Odenwald-Kreis“.

„Kleines Schmuckstück“

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Die Spezialbibliothek bezeichnete Mentrup als „kleines Schmuckstück“. Es sei wichtig, diese zu besuchen und zu unterstützen. Die Bücherei umfasst fast 10 000 Medien, die ständig erweitern werden. Von Belletristik über Fachliteratur, bis zu Comics, Märchen und Sagen, sowie CDs, DVDs und sogar Schallplatten können ausgeliehen werden. Die Bücherei nimmt am „Tag der Jüdischen Kultur“ mit Lesungen und Führungen teil, organisiert Veranstaltungen und bietet pro Jahr ein Stipendium „Schreibzeit in Buchen“ an. Anschließend warfen Frank Mentrup und Dorothee Schlegel, die als Vorsitzender beziehungsweise als Geschäftsführerin des Karlsruher Forums für Kultur, Recht und Technik aktiv sind, einen Blick in den Sakralraum des „Klösterles“, in dem kulturelle und musikalische Veranstaltungen und Vorträge stattfinden.

Weltmeistergruppe präsentiert

„Wenn der Oberbürgermeister von Karlsruhe unsere Stadt besucht“, so Markus Dosch und Alexander Weinlein, die Organisatoren dieses Tages, „zeigt man auch gerne die Erfolge von Vereinen aus Buchen“.

Volker Schwender berichtete begeistert über sein HipHop-Breakdance-Projekt, welches von Anfang an integrativ und präventiv angelegt wurde und es bis heute ist. Daraus erwuchsen nicht nur viele deutsche Meister, sondern auch einige Weltmeister. Kevin Sauer präsentierte als Trainer im Anschluss einen aufgezeichneten Ausschnitt der Weltmeistergruppe.

Taubenhaus weiteres Ziel

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Dass der Tag viel zu bieten hatte, zeigte auch der Besuch des Taubenhauses. Bei den informativen Ausführungen durch Viktor Wiese wurde klar, welch wichtige Funktion das kleine Holzhäuschen in Bahnhofsnähe hat. Durch eine gute Strategie gibt es weniger Tauben in der Innenstadt. Fütterungsverbote, aber auch gezielte Futterquellen und Brutmöglichkeiten sorgen dafür, dass man die „Stadttauben im Griff“ habe. So lautet auch der Titel des Ratgebers, den Viktor Wiese mit vielen Tipps, Beispielen und Bildern veröffentlicht hat.

Im Anschluss daran erzählten Alexander Weinlein und Markus Dosch, die Gründer von „Herz statt Hetze Neckar-Odenwald-Kreis“, den beiden Gästen über ihre Schulfilmwochen, Workshops, Vorträge und Veranstaltungen. Diese demokratiefreundlichen und vernetzenden Projekte findet auch Frank Mentrup wichtig und unterstützenswert.

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Er bedankte sich für die vielen Eindrücke aus dem „offenen, lebendigen und nicht ganz alltäglichen Buchen“. do