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Positive Bilanz

Bei Systemair in Windischbuch stehen die Zeichen weiter auf Wachstum

Bau einer weiteren Halle ist in Planung. Das abgelaufene Geschäftsjahr übertraf Erwartungen

Von 
sya
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Das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Systemair GmbH feierte im Frühjahr 2022 die AMCA Zertifizierung der im Werk gefertigten Axialventilatoren, was einem weltweit anerkannten Qualitätsmerkmal entspricht. © Johann Schrauf

Windischbuch. Die Systemair GmbH beendete ihr Geschäftsjahr 2021/2022 mit einem Paukenschlag. Sowohl der Auftragseingang, als auch der Umsatz erreichten zu diesem Zeitpunkt neue Höchstwerte. Über das gesamte vergangene Jahr betrachtet, geht die Tendenz ebenfalls in die Höhe: Prozentual ist der Umsatz im abgeschlossenen Geschäftsjahr um 14,6 Prozent gewachsen. Das entspricht einem Umsatz von 126 Millionen Euro.

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Trotz der prekären Situation auf den Beschaffungsmärkten und der weiterhin präsenten Corona-Situation, hat die Systemair GmbH ein sehr gutes Geschäftsjahr 2021/2022 hinter sich. Das Umsatzziel konnte mit einem Plus von 14,6 Prozent auf 126 Millionen Euro (Vorjahr 110 Millionen Euro) deutlich übertroffen werden. Sowohl auf dem Inlandsmarkt mit einer Steigerung von 11,6 Prozent auf 67,2 Millionen Euro, als auch im Exportbereich mit einem Anstieg von 18,1 Prozent auf 58,8 Millionen Euro, konnten deutliche Umsatzzuwächse realisiert werden. Der Anteil des Inlandsmarkts am Gesamtumsatz lag gleichbleibend bei rund 53 Prozent.

In nahezu allen Produktbereichen wurden die Erwartungen realisiert und übertroffen. Lediglich im Segment Kälte- und Klimatechnik blieb das Unternehmen hinter den ambitionierten Zielen leicht zurück. Insbesondere auf dem Areal der Brandschutzprodukte haben sich jedoch die deutlichen Zuwächse der letzten Jahre fortgesetzt. Ein weiterer positiver Trend ist bei Infrastrukturprojekten zu erkennen, der für nicht unerhebliche Umsatzzuwächse bei Tunnel- und Metroventilatoren verantwortlich war.

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Im westeuropäischen und skandinavischen Raum konnten Umsatzrückgänge in den Niederlanden durch Zuwächse, insbesondere in Schweden, Norwegen und Italien mehr als ausgeglichen und somit ein Zuwachs von 15,7 Prozent erreicht werden. Auch der osteuropäische Raum hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erholt. Hier sind Bulgarien, Tschechien, Kroatien und Ungarn mit zweistelligen Wachstumsraten hervorzuheben.

Insgesamt konnte in Osteuropa ein Umsatzanstieg von 24,1 Prozent erzielt werden. Die übrigen Exportmärkte haben sich mit einer Zuwachsrate von 12,7 Prozent wieder stabilisiert.

Rückblick

Neben der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb energieeffizienter und nachhaltiger Produkte im Kälte-, Klima- und Lüftungsmarkt im In- und Ausland, gab es viele weitere Highlights im zurückliegenden Geschäftsjahr. Eines davon ist die Teilnahme an der Weltausstellung Expo 2020 in Dubai. Die Systemair Gruppe stattete den schwedischen Pavillon mit Lüftungs- und Klimatechnik aus und veranstaltete im November 2021 ein Live-Event vor Ort mit Gästen aus aller Welt. Im Januar 2022 erhielt Systemair erneut die Dualis-Zertifizierung der IHK für eine besondere Ausbildungsqualität. Neben zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten, bietet das Unternehmen auch duale Studiengänge und Weiterbildungen für die Beschäftigten an.

Im März organisierte die Systemair GmbH einen Hilfstransport an die ukrainische Grenze und spendete mit der gesamten Gruppe 100 000 Euro an Spendenorganisationen. Ebenfalls im Frühjahr erhielt die Fertigungsstätte das AMCA Siegel für die im Werk gefertigten Axialventilatoren. Dies entspricht einem weltweit hoch angesehenen Qualitätsmerkmal für Schall- und Luftleistung.

„Wir können mit Stolz auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken“ äußert sich Geschäftsführer Stefan Fischer zum Geschäftsjahresabschluss. „Unsere Ziele waren sehr ambitioniert und wir haben vieles geschafft. Ein für uns wichtiges Bestreben war es, das Umsatzziel von 125 Millionen Euro zu erreichen, welches wir sogar übertreffen konnten. Im März 2021 hatten wir, durch Corona verursacht, unsere letzten Tage mit Kurzarbeit. Im April 2021 kam das Geschäft mit aller „Wucht“ und zu unserer großen Freude zurück. Seitdem erleben wir eine sich ständig ändernde Situation. Angefangen bei den Lieferketten, sowie den weitgreifenden Preiserhöhungen in allen Bereichen, ob im Privaten oder bei uns in der Firma. Die Materialverknappung ist immer noch ein großes Thema und nicht zuletzt die Situation mit dem Krieg in der Ukraine. Doch trotz aller Umstände blicken wir voller Zuversicht in die Zukunft, denn die Auftragsbücher sind voll und wir sind ein engagiertes und zukunftsorientiertes Team“, fasst Stefan Fischer zusammen.

Ausblick

Die ersten Monate des neuen Geschäftsjahrs 2022/2023 lassen bereits weiteres Wachstum für die Systemair GmbH anklingen. Der Bau einer weiteren Halle ist in Planung, da die Lagerkapazitäten nahezu ausgeschöpft sind. Des Weiteren möchte Stefan Fischer eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach des Unternehmens realisieren.

Darüber hinaus wird sich der Systemair Geschäftsführer im September zur Wahl bei der Vollversammlung der IHK Heilbronn-Franken stellen. sya

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