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Frauengruppe Eubigheim

Für Anschluss an Seelsorgeeinheit votiert

Mitgliederversammlung mit Verabschiedung verdienter Personen

Von 
Elisabeth Englert
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Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden Andrea Offner, Esther Dötter sowie Pfarrer Steffen Kolb verabschiedet. Unser Bild zeigt (von links) Maria Heim, Andrea Offner, Esther Dötter, Elisabeth Englert und Pfarrer Steffen Kolb. © Englert

Eubigheim. Die Abstimmung über den Beitritt zum kfd-Bundesverband stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der ökumenischen Frauengruppe im Dorftreff in der alten Schule.

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Nach den üblichen Regularien wie einer einstimmenden, herbstlichen Begrüßung und dem Totengedenken durch Vorstandsmitglied Esther Dötter, ließ Elisabeth Englert in ihrem Tätigkeitsbericht die vergangenen drei Jahre Revue passieren. Zwar von Pandemie und Lockdown beeinträchtigt, wiesen die Frauen dennoch eine erstaunliche Kreativität auf, so dass man mit Fug und Recht von einer gut funktionierenden, aktiven Frauenarbeit vor Ort sprechen könne.

„Weltgebetstag to go“, Besuche an der Haustüre auf Abstand, Geschenke im Briefkasten, Begegnungen auf dem Kirchplatz – die neue Situation erforderte neue Wege, die couragiert beschritten und von den Gästen dankbar angenommen wurden.

Kassiererin Andrea Offner berichtete über die solide, finanzielle Basis des Vereins. Durch Elke Friedrich wurde ihr eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt.

Nach der Entlastung des Vorstands, beantragt durch Altbürgermeister und Stiftungsrat Elmar Haas, übermittelte dieser die Grüße der Pfarrgemeinde und ging auf deren herausfordernde Situation ein. Besonders betonte er die Notwendigkeit von Gemeindeteams vor Ort, vor allem bei immer größer werdenden Seelsorgeeinheiten. Darüber hinaus hoffte er, dass sich für die langjährige verdiente Mesnerin Marianne Mehrbrei ein Mesnerteam installieren werde, so dass weiterhin Gottesdienste in der Pfarrkirche stattfinden können. Kritisch äußerte er sich zur Haltung mancher Bischöfe, speziell die Rolle der Frau in der Kirche betreffend, sowie zu deren Dialogverweigerung im Rahmen des synodalen Weges.

Breiten Raum nahm die Vorstellung des Tagesordnungspunktes „Abstimmung über die kfd-Bundesmitgliedschaft“ ein. Die Alternativen, Beitritt, Nicht-Beitritt und Agieren als Gruppe innerhalb der Seelsorgeeinheit oder als neu zu gründender eingetragener Verein, die Auflösung der Frauengemeinschaft sowie die Konsequenzen bezüglich des Mitgliedsbeitrags, wurden sachlich von Englert vorgestellt, während Vorstandsmitglied Maria Heim die handwerklichen und finanziellen Folgen kompetent und nachvollziehbar verdeutlichte. Einig war man sich, dass ein Auflösen und damit ein Ende der caritativen Frauenarbeit vor Ort nicht gewünscht sei. Ausführlich wurde über den Beitritt sowie das Arbeiten als Gruppe in der Seelsorgeeinheit diskutiert. Bei der anschließenden Abstimmung votierten die Mitglieder einstimmig für den Anschluss an die Seelsorgeeinheit. Es wurde betont, dass im Rahmen einer Einzelmitgliedschaft der Beitritt zum Bundesverband jeder Frau frei zustünde. Beitrittserklärungen seien beim Vorstandsteam erhältlich.

Pfarrer Steffen Kolb, der in Kürze die Pfarrgemeinde verlässt, lobte die aktive Frauenarbeit und erinnerte sich gerne an Begegnungen, „gesellschaftliche, öffentliche und kirchliche Veranstaltungen“, allen voran an die schönen Seniorennachmittage. „Durch die jungen Mitglieder gehen sie als Gruppe gute Wege miteinander“, so Kolb zuversichtlich. Mit aufrichtigen Worten und einem Präsent verabschiedete Dötter ihn sowohl im Rahmen als auch im Namen der Eubigheimer Frauen.

Seit 2005 habe sich Andrea Offner vorbildlich um die Vereinsfinanzen gekümmert. Den Wechsel nahm sie nun zum Anlass, ihre Tätigkeit zu beenden. Vorstandsmitglied Heim würdigte Offners Fähigkeiten und Einsatz zum Wohl der Gemeinschaft und überreichte einen Blumenstrauß. Mit Anerkennung und viel Applaus wurde honoriert, dass mit Jutta Hafner eine kompetente Nachfolgerin für die Kassenführung verantwortlich zeichnet.

Mit herzlichen Worten verabschiedete Englert Esther Dötter, die ebenfalls aus dem Team ausschied. Seit 2005 mit dabei, als die Vereinsarbeit von der vorstandsgeführten auf die projektorientierte Vereinsarbeit umgestellt wurde, fungierte sie als Vorsitzende und engagierte sich darüber hinaus 14 Jahre zusammen mit Elke Friedrich beim Seniorennachmittag.

Unkompliziert, fokussiert, anpackend und teamfähig sei ihr Wirken. Wie wichtig ihr die Frauenarbeit sei, zeige aktuell ihr Engagement in der Projektgruppe Weltgebetstag. „Schön, dass du uns erhalten bleibst.“ Passend zu Dötters einleitendem Herbstgedicht erhielt auch sie einen herbstlich dekorierten Blumenstrauß als Dank.

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