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Hier hat der Leser das Wort - Zum Leserbrief „Die Waffe der Politiker ist das Wort“ (FN, 20. Juni) „Im gemeinsamen Diskurs nach dem besten Weg suchen“

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Immer klarer wird mein Bild vom strategischen Gedankengut der AfD-Vertreterin Dr. Christina Baum.

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Da wird ein Mann verhöhnt, der mit bürgerlicher Zivilcourage vor Hass und Hetze warnt. (Was bitte ist daran verhöhnenswert?!) Und im nächsten Augenblick wird vom Wort als der „Waffe“ des Politikers gesprochen. Rhetorisch geschickt wird ein fließender Übergang geschaffen von einem Herrn Heidrich zu Terroristen.

Und in der selbstmitleidigen Opferhaltung der AfD werden dann noch gleich Interessengruppen angesprochen, die sich in manchen gesellschaftspolitischen Entwicklungen unverstanden fühlen und leider schnell von der verbalen Waffengewalt einer Dr. Christina Baum und ihrer Mitstreiter fasziniert sind. Ich mag weder Linke noch Rechte, die Gewalt anwenden. Ich mag auch keine verbalen „Waffen“. Mir wird schlecht, wenn Demonstrantenmassen skandieren, dass man Flüchtlinge „absaufen lassen“ solle. Diese Szenen werde ich nicht mehr vergessen . . .

Wie schrieb Frau Dr. Baum so schön? „Wer Verbrechen verteidigt, macht sich mitschuldig an deren Taten.“ Ich mag nicht, wenn ein Politiker vom „Auschwitzen“ seiner Meinungsgegner spricht und auch wenn ein Mann mit gewaltfreier Zivilcourage verhöhnt wird.

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Ich bewundere Politiker, die in gegenseitigem Respekt, auf dem Boden unseres Grundgesetzes, christlicher Wertorientierung und der Menschenrechte, im gemeinsamen Diskurs nach dem besten Weg suchen.

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