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Premiere - Richard Wagners „Rheingold“ an der Staatsoper Stuttgart holt die Götter herab in profanere Gefilde

Die Ursünde des Menschen

Von 
Frank Armbruster
Lesedauer: 
Das „Rheingold“-Ensemble ist fantastisch: Leigh Melrose als Alberich (Zweiter von rechts) sticht besonders hervor. © Matthias Baus

Nie war Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ so aktuell wie heute. Die Ursünde des Menschen in dem vierteiligen Bühnenfestspiel, der Raub des Rheingolds durch Alberich, ist ein folgenreiches Vergehen an der Natur, das einen Kampf um Macht und Geld initiiert, dessen Ausgang bekannt ist: Am Ende steht der Untergang der bestehenden Ordnung. Glaubt man Klimaforschern, so befinden wir uns

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