Tischtennis

Tischtennis SV Niklashausen unterliegt in der Badenliga zu Hause gegen Hohberg mit 7:9, erreicht dann in Ottenau nach klarer Führung zumindest noch ein Unentschieden

Eigenen Abwärtstrend nur teilweise gestoppt

Archivartikel

SV Niklashausen – Hohberg 7:9

Trotz aller Bemühungen unterlag der SV Niklashausen im Badenliga-Heimspiel gegen die TTSF Hohberg knapp mit 7:9.

Bedingt durch den krankheitsbedingten Ausfall von Fiederling, ging man nun zum zweiten Mal mit Nachwuchstalent Maurice Anderlik ins Rennen. Wieder dabei war auch Dworakowski, der nun im mittleren Paarkreuz aufschlagen musste.

Zu Beginn der Begegnung das gewohnte Bild, denn nach den Doppeln war man mit 1:2 ins Hintertreffen geraten. Daran änderte auch der starke Auftritt von Szlubowski und Dworakowski gegen das gegnerische Spitzendoppel Bußhardt/Löffler nichts. Die Niklashäuser unterlagen hier denkbar knapp im fünften Satz.

In der ersten Einzelrunde ging es zwischen Malcherek und Löffler sowie Bereziuk und Bußhardt heiß her. Den Gastgebern fehlte jeweils im Entscheidungssatz allerdings das Quäntchen Glück, so dass beide Einzel denkbar knapp mit 12:14 beziehungsweise 10:12 verloren gingen und der Gast aus Hohberg seine Führung zwischenzeitlich auf 4:1 ausbaute.

Danach hatte Szlubowski leichtes Spiel gegen Schaufler und brachte die Taubertäler wieder auf 2:4 heran. Im Anschluss folgte der erste Auftritt von Dworakowski im mittleren Paarkreuz. Gegen seinen wesentlich stärker eingeordneten Gegenspieler Neumaier lief er zum Erstaunen der etwa 80 Zuschauer zu Bestform auf und schaffte es, ihm in fünf umkämpften Sätzen den Schneid abzukaufen.

Spannung lag in der Luft, als Miguel Degen gegen seinen Namensvetter Jonas Degen an die Platte musste. Trotz verlorenen ersten Satzes schaffte es der Niklashäuser, das Spiel an sich zu reißen und für seine Mannschaft zum 4:4 auszugleichen, während Anderlik gegen Gühr gut mitspielte, später aber die Klasse seines Gegners anerkennen musste. So lagen die Taubertäler zur Halbzeit knapp mit 4:5 zurück.

Jedoch keimte wieder Hoffnung auf, als Malcherek Bußhardt in weiteren fünf Sätzen besiegte. Bereziuk brauchte anschließend gegen Löffler nur drei und so führte der SVN erstmals mit 6:5. Allerdings hatten die Gäste das richtige Gegenmittel parat, so dass weder Szlubowski noch Dworakowski abermals punkten konnten. Niklashausen lag nun wieder 6:7 hinten.

Die Zuschauer erlebten einen tollen Tischtennisabend, der sich aufgrund der vielen Fünf-Satz-Entscheidungen schon in „fortgeschrittenem Zustand“ so gegen 22:30 Uhr befand, als Degen für sein zweites Spiel gegen Gühr an die Platte musste. Mit starken Bällen schaffte er es, seinen Gegner in Schach zu halten und nochmals für seine Mannschaft zum 7:7 auszugleichen. Auch Anderlik gab alles, konnte aber die erneute Niederlage gegen Degen nicht verhindern. Im Abschlussdoppel fehlte es Niklashausen an Präzision und Konstanz, so dass das Match knapp mit 7:9 nach über vierstündiger Spielzeit verloren ging.

Ottenau – SV Niklashausen 8:8

Schon um 8.30 Uhr des nächsten Tages ging es für den SVN auf „große Fahrt“ in Richtung Ottenau. Dort wartete der nächste Tabellennachbar. Ähnlich knapp wie am Vorabend ging es auch hier zu, allerdings mit etwas besserem Ausgang für Niklashausen.

Zunächst lag man jedoch nach den Doppeln erneut mit 1:2 Rückstand. Danach punkteten sowohl Bereziuk und Malcherek als auch Szlubowski und Dworakowski und brachten die Gäste mit 5:2 in Front. Danach scheiterte Degen knapp in fünf Sätzen, und auch Anderlik konnte nicht punkten. Dennoch aber führte man knapp mit 5:4.

Dieses Mal gaben sich beide Spitzenspieler keine Blöße und steuerten zwei weitere Zähler bei. Auch auf Szlubowski war wieder Verlass, so dass Niklashausen zwischenzeitlich mit 8:4 in Führung lag.

Der Sieg war also zum Greifen nah. Doch dann scheiterte Dworakowski knapp in fünf Sätzen gegen Biedermann. Degen hatte sein Pulver wohl am Vorabend schon verschossen und deshalb seinem Gegner Vranjic nicht genügend entgegenzusetzen. Nachdem auch Anderlik nicht punktete, verspielte das Schlussdoppel dann den möglichen Sieg, so dass man sich mit einem leistungsgerechten 8:8 zufrieden geben musste. bk