Leserbrief

In eigener Sache Neue Richtlinien für die Veröffentlichung von Leserzuschriften in den Fränkischen Nachrichten gelten ab sofort

Klare Regeln für Leserbriefe in den FN

Archivartikel

Liebe Leserinnen und Leser,

die Fränkischen Nachrichten erfüllen als Tageszeitung eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Unsere Berichterstattung ist darauf ausgerichtet, zu Ihrer Meinungsbildung über das Tagesgeschehen und aktuelle Entwicklungen beizutragen. Teil dieses Prozesses ist es auch, Meinungsäußerungen unserer Leser zuzulassen und ihnen Platz für Leserbriefe einzuräumen - im Rahmen unserer Möglichkeiten und im Rahmen der demokratischen Grundsätze.

Das Internet hat in den letzten Jahren zu einer negativen Änderung der Streitkultur geführt. Wir stellen das zunehmend auch bei den Leserzuschriften fest, die uns erreichen. Dazu gehören beleidigende oder ehrabschneidende Inhalte ebenso wie objektiv falsche Behauptungen. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass zunehmend versucht wird, unsere Leserbriefspalten für politische Zwecke zu nutzen.

Aus diesen Gründen haben wir uns entschlossen, klare Spielregeln für die Veröffentlichung von Leserbriefen aufzustellen sowie die Maximallänge von Veröffentlichungen festzulegen.

Dabei geht es uns nicht um die Einschränkung der freien Meinungsäußerung, sondern darum, unsere publizistischen Grundsätze transparent zu machen und absehbare juristische Folgen auszuschließen.

Bitte bedenken Sie, dass nicht nur die Verfasser von Leserbriefen für die Inhalte haften, sondern auch wir durch die Verbreitung der Zuschriften.

Hier nun die Grundsätze für die Veröffentlichung von Leserbriefen:

Formalien:

  1. Zuschriften müssen uns grundsätzlich auf digitalem Weg zugehen. Sie müssen Name, Anschrift, Telefonnummer und die E-Mail-Adresse des bzw. der Verfassers (maximal drei namentliche Nennungen) ausweisen. Dies ist für Rückfragen notwendig. Die Mailadresse lautet: fn.leserberiefe@fnweb.de
  2. Leserbriefschreiber sollten Abonnenten der Fränkischen Nachrichten sein; zumindest müssen sie in unserem Verbreitungsgebiet wohnen.
  3. Leserbriefe können nicht anonym oder unter einem Pseudonym veröffentlicht werden.
  4. Bei Funktionsträgern (Vereins- oder Parteivorsitzende, Abgeordnete, Behördenleiter etc.) ist diese Funktion zu nennen, wenn sie im Zusammenhang mit dem Anliegen zu sehen ist, diesen Leserbrief zu verfassen.
  5. Leserbriefe sind auf eine Länge von maximal 4600 Zeichen (inklusive Leerzeichen) beschränkt, wenn sie sich auf Themen mit lokalem Bezug beziehen, also im Main-Tauber- bzw. Neckar-Odenwald-Kreis beheimatet sind.
    Liegt der Bezug bei überregionalen Themen, gilt eine Beschränkung von 1600 Zeichen.
    Werden diese Vorgaben überschritten, behält sich die Redaktion vor, den Leserbrief mit Erreichen der Maximallänge zu kürzen.
  6. Leserbriefe zu überregionalen Themen (siehe Punkt 5) müssen sich auf einen Artikel in den FN beziehen und sich auch inhaltlich mit diesem auseinander setzen.
  7. Bitte nennen Sie grundsätzlich Veröffentlichungsdatum, Ausgabe, Seitenzahl und Überschrift des Artikels, auf den sich der Leserbrief bezieht.
  8. Überschriften werden von der Redaktion formuliert. Es können aber Vorschläge gemacht werden.
  9. Mit der Zusendung eines Leserbriefs räumen Sie uns das Recht ein, diesen unentgeltlich in den Fränkischen Nachrichten zu veröffentlichen und ihn in anderen gedruckten oder digitalen Produkten darzustellen.
  10. Wir weisen darauf hin, dass unsere digitalen Kanäle wie zum Beispiel die Internetseite www.fnweb.de oder die Facebook-Einträge der FN von Suchmaschinen ausgewertet werden. Dadurch sind diese Inhalte auch dort gelistet und über diese Suchmaschinen jederzeit recherchierbar.

    Inhalte:

    1. Leserbriefe geben die Meinung ihrer Verfasser wieder, nicht die der Redaktion. Für die Inhalte sind die Leserbriefschreiber verantwortlich. Die FN tragen allerdings Mitverantwortung durch die Verbreitung des Textes, weshalb eine eingehende Prüfung notwendig ist.
    2. Leserbriefe mit beleidigendem Inhalt, geschäfts- oder rufschädigenden Aussagen oder sonst rechtswidrigen Behauptungen werden nicht veröffentlicht. Ebenfalls behalten wir uns vor, einen Leserbrief abzulehnen, wenn er links- oder rechtsradikale, rassistische, diskriminierend oder volksverhetzende Äußerungen enthält.
    3. Enthält eine Leserzuschrift sachlich falsche Aussagen oder solche, die nicht in angemessener Zeit nachgeprüft werden können, kann dies ebenfalls dazu führen, dass sie nicht in den FN erscheint.
    4. Wenn die Redaktion der Auffassung ist, dass in einem Meinungsstreit verschiedener Leserbriefschreiber keine wesentlich neuen Argumente mehr auftauchen, behält sie sich vor, diesen Austausch für beendet zu erklären.
    5. Änderungen oder Kürzungen von Leserbriefen (außer durch Überschreiten der Maximallänge) geschehen nicht ohne Rücksprache mit dem/der Verfasser. Verbietet der Einsender ausdrücklich Änderungen oder Kürzungen, kann das dazu führen, dass wir auf den Abdruck verzichten.

      Wenn Sie uns einen Leserbrief schicken wollen, tun Sie dies bitte per Mail an die Adresse fn.leserbriefe@fnweb.de
      Wir bemühen uns darum, Ihre Zuschriften umgehend zu prüfen und uns so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung zu setzen, sollte eine Rücksprache notwendig sein.