Lauda / Königshofen

Narrengesellschaft Oberlauda Bei der Jahreshauptversammlung wurde auf die Kampagne in Corona-Zeiten geblickt

Andrea Sack übernimmt das Ruder

Archivartikel

Die Narrengesellschaft Oberlauda (NGO) zog Bilanz. Sie geht mit einer neuen Frau an der Spitze in die Zukunft. Andrea Sack wurde zur Vorsitzenden gewählt.

Oberlauda. Eigentlich wollte man bei der NGO ab 11. November nahtlos an die erfolgreiche letzte Kampagne anknüpfen – und entsprechende Gespräche waren bereits im Vorfeld mit dem Narrenring geführt worden. Immerhin steht und stand der 66. Geburtstag im Terminkalender, aber die Corona-Pandemie machte den Planungen einen Strich durch die Rechnung. Unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften war in den Turnhallensaal ausgewichen. Die Frage nach dem „Wie geht es weiter?“ interessierte viele Mitglieder, immerhin hatten sich fast 50 eingefunden. Darüber freute sich der Vorsitzende Günter Ambach in seinen Grußworten.

Ein stilles Gedenken galt den verstorbenen Mitgliedern Christiane Spitznagel und Gerlinde Brennfleck.

Von den Veranstaltungen berichtete Schriftführer Ditmar Hofmann in seinem Jahresrückblick, angefangen mit der Saisoneröffnung am 11. November mit der Vorstellung des Prinzenpaares (Prinzessin Nicole I. und Prinz Udo I. Hönninger aus Heckfeld), der Mithilfe beim Konzert des Lindenberg-Doubles Rudi Wartha, die Übernahme der Bewirtung bei den „Wasser-Tagen“ bis zur Beteiligung an der Dorfweihnacht. Ein Ausflug zum Weihnachtsmarkt in Rothenburg ob der Tauber rundete das Geschehen 2019 ab. Das neue Jahr begann mit dem „Padderlisabend“ (Ordensvorstellung) und einer Winterwanderung. Es folgten Fremdensitzung, Kesselfleischessen, Fahnenhissen, Bauernmaskenball, Rosenmontag mit Umzug, Fasnachtsdienstag mit Kindersitzung und Aschermittwoch mit Heringsessen.

Breit gestreut waren die Gastbesuche bei befreundeten Vereinen und Gesellschaften von Külsheim bis Igersheim, von Walldürn bis Grünsfeld und von Tauberbischofsheim bis Krautheim. Allein in Lauda-Königshofen wurden Veranstaltungen bei den „Strumpfkappen“ Lauda, den „Schnocken“ Königshofen, der Alois-Eckert-Werkstatt in Gerlachsheim, in Heckfeld und der Nachtumzug der „Rootzengruppe“ Oberlauda besucht.

Fleißig waren die drei Garden. Die Prinzengarde (Trainerinnen Catherin und Raphaela Dürr) absolvierte 15 Auftritte, die Jugendgarde (Trainerinnen Diana Bayer und Helga Itzel) acht Auftritte und die Kindergarde (Trainerinnen Diana Ebert und Martina Mohr) elf Auftritte.

Insgesamt 17 Mitgliedern wurde zu runden Geburtstagen gratuliert.

Drei Wochen nach dem Aschermittwoch musste das komplette Vereinsleben heruntergefahren werden und ein Neubeginn steht immer noch in den Sternen.

Schatzmeister Reinhold Braun vermeldete einen einigermaßen ausgeglichenen Kassenstand, fand doch der überwiegende Teil der Veranstaltungen vor dem Lockdown statt. Die Kassenprüfer Reiner Ebert und Volker Stephan bescheinigten ihm eine einwandfreie und korrekte Kassenführung.

Präsident Holger Ebert erinnerte aus seiner Sicht an die zahlreichen Höhepunkte der letzten Kampagne und dabei besonders an die eigenen Veranstaltungen mit seinem Sohn Jonah an seiner Seite. Es stehe jetzt Abwarten und Hoffen an erster Stelle. Die Geburtstagfeier könne man verlegen. Die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig.

Günter Ambach stand der NGO von 1996 bis 2011 als stellvertretender Vorsitzender und von 2011 bis jetzt als Vorsitzender zur Verfügung. Aus gesundheitlichen Gründen stellte er sich nicht mehr zur Wahl.

Zur Vorsitzenden wurde Andrea Sack gewählt. Sie war bisher zweite Vorsitzende. Da diese Funktion zeitlich versetzt gewählt wird, bleibt sie bis zur nächsten Hauptversammlung unbesetzt. Die weiteren Ergebnisse: Präsident: Holger Ebert; Schatzmeister: Reinhold Braun; Schriftführer: Ditmar Hofmann; Zeugwartin: Diana Bayer; Kassenprüfer: Rainer Ebert und Volker Stephan; Beirat: Benjamin Ambach, Fabian Bayer, Ewald Ditter, Thomas Ernst, Reiner Haas, Jürgen Metzger und Helmut Schmitt. Günter Ambach wird im Beirat mitarbeiten.

Fabian Bayer dankte ihm im Namen aller örtlichen Vereine für die jahrelange sehr gute Zusammenarbeit.

Fasnacht wird dennoch im kommenden Jahr in Oberlauda gefeiert. Geplant sei am 11. November eine kurze Eröffnung am „Rootzenbrunnen“, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, so Präsident Ebert.

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