Großrinderfeld

Amtseinführung Redner gratulierten Johannes Leibold zur Wahl als Bürgermeister

Anreger, Impulsgeber und Motivator

Großrinderfeld.In den Kreis der Kollegen hatten die Bürgermeister den „Neuen“ in den letzten Wochen schon aufgenommen. Ahorns Verwaltungschef Elmar Haas als Kreisvorsitzender des Gemeindetags gratulierte Johannes Leibold bei der Amtseinführung zur Wahl. Das Amt sei mit großen Herausforderungen und Erwartungen der Bürger verbunden, biete aber auch die Chance, auf die Entwicklung der Kommune Einfluss zu nehmen.

Haas zog einige Parallelen zwischen sich und Leibold. Beide kommen nicht aus der Verwaltung und ihre Großväter waren bereits Bürgermeister, Leibolds in Gerchsheim, Haas’ in Oberlauda.

„Kommunalpolitik hat großes Gewicht, sie ist für den Bürger spürbar und trifft ihn mit ihren Entscheidungen direkt“, so Haas. Das Amt brauche Kompetenz und Durchsetzungsvermögen. Der Verwaltungschef benötige aber auch das Gespür für das Notwendige und das Machbare, sei Anreger und Impulsgeber. Und es kämen durch Land und Bund immer neue Aufgaben auf die Kommunen zu, für die es nicht immer auch Mittel gebe.

Von einem eindrucksvollen und fairen Wahlkampf sprach der Erste Landesbeamte Christoph Schauder, der wie auch die anderen Redner den Mitbewerbern um das Amt des Bürgermeisters dankte. Er freute sich, dass ein Taubertäler an der Spitze der Kommune steht, der schon eine beachtliche Karriere hinter sich hat: „Vom Schreiner über den Schreinermeister zum Geschäftsführer und jetzt zum Bürgermeister.“ Mit dem Wunsch, dass der Spruch „Wie der Schreiner kann’s keiner“ Glück bringe, sorgte er für Erheiterung. Das Landratsamt werde ihm ein verlässlicher Partner sein. „Der kurze Draht zu uns ist gewährleistet.“

MdB Nina Warken sprach von einem wichtigen Tag für Großrinderfeld und die Familie Leibold. Das Wahlergebnis sei ein klares Bekenntnis und ein Vertrauensvorschuss. Sie war überzeugt, dass Leibold die Entwicklung der Kommune weiterführen werde. Die Bundestagsabgeordnete bot, auch im Namen von Alois Gerig, ihre Zusammenarbeit an. Sie riet ihm, neben dem Kopf auch auf den Bauch und die Bürger zu hören.

„Ein volles Haus ist das schönste Geschenk, das man einem Bürgermeister machen kann“, so der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Wolfgang Reinhart. Leibold attestierte er Mut, da er von Null auf Hundert gestartet sei. „Er hat mit Charme schnell viel Vertrauen gewonnen.“ Das Amt sei Berufung und Lebensgefühl. Und er sprach von einem Traumjob für alle, die Menschen lieben. „Als Bürgermeister ist man Visionär, Macher, Manager, Dienstleister, Motivator und Moderator“. Sein Dank galt Sven Schultheiß, „der einen guten Job gemacht hat in den letzten Monaten, und Anette Schmidt. „Wir brauchen Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren. Sonst ist Demokratie nicht machbar.“ dib