Alles zum Thema Heidelberger Druckmaschinen AG

Das Unternehmen ist Weltmarktführer im Bau von Bogenoffset-Druckmaschinen. Sitz des Konzerns ist Heidelberg. Weitere wichtige Einheiten, inklusive des Vorstands, sitzen im Werk Wiesloch/Walldorf. Dort befindet sich die größte und modernste Druckmaschinenfabrik der Welt.

Halbjahreszahlen

Starkes China-Geschäft beflügelt Heidelberger Druckmaschinen

Nach einem deutlichen Einbruch zu Beginn der Corona-Krise erholt sich das Geschäft von Heidelberger Druckmaschinen. Umsatz und Auftragseingang legten im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres kräftig zu.

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Von 
Christian Schall
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Druckmaschinen

Heideldruck holt Partner ins Boot

Der Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen hat für den geplanten Ausbau seines Vertragsgeschäfts einen neuen Partner gefunden. Das Unternhemen arbeitet mit dem Versicherungskonzern Munich Re zusammen.

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Von
Tatjana Junker
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Industrie

Chefwechsel bei Heidelberger Druckmaschinen

Rainer Hundsdörfer scheidet im April 2022 bei Heidelberger Druckmaschinen aus. Sein Nachfolger Ludwin Monz gilt als erfahrener Experte für Hochtechnologie.

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Von
Alexander Jungert
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Elektromobilität

Heidelberger Druckmaschinen baut Produktion für Ladestationen für E-Autos aus

Die Nachfrage nach den Wallboxen steigt und Heidelberger Druckmaschinen startet eine vierte Produktionslinie dafür - schneller als erwartet.

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Bettina Eschbacher
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Industrie

Heideldruck erhöht Ziele

Heidelberger Druckmaschinen will sich verstärkt auf Software spezialisieren, die Kunden über das Internet abrufen können (Cloud-Dienste) – und hat sich deshalb von Randaktivitäten getrennt.

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Von
Alexander Jungert
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Firmeninformationen

    • Branche: Maschinenbau
    • Produkte: Bogenoffset-Druckmaschinen, Druckplatten, Softwarekomponenten
    • Mitarbeiter: 11 537 (3. Quartal 2017)
    • Mitarbeiter in Region: 5200
    • Gründung: 1850
    • Vorsitzende(r): Rainer Hundsdörfer (seit November 2016)
    • Vorsitzende(r) im Aufsichtsrat: Dr. Siegfried Jaschinski
  • Online: 
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  2. Warum RKI-Chef Wieler so wütend ist

    <p>Ruhig, sachlich, warnend und mahnend, dabei stets kontrolliert. So kannte man Lothar Wieler, den Präsidenten des Robert-Koch-Instituts (RKI). Doch jetzt ändert er den Ton: Offen, direkt, beißend. Ein Mann im Jetzt-reicht’s-Modus. Die Warnungen sind nicht neu, der Tonfall schon. Seine Modellierungen zur Corona-Pandemie sind unerbittlich. Wenn die Kontakte nicht drastisch reduziert würden, „werden wir auch eine fünfte Welle bekommen“, warnte Wieler. Wieder so eine Prognose wie damals im Juli, als er eine vierte Welle im Herbst voraussagte. Und weitgehend ungehört blieb.</p> <p>„Dass man offensichtlich immer wieder die Hand auf die heiße Herdplatte legen muss, um zu merken, dass man sich dann verbrennt“, verwundert Wieler. „Das ist ernüchternd“, sagte er der „Zeit“. Vor allem Politiker dürfen sich angesprochen fühlen. Es war Zeit, seine Kommunikation zu ändern. Der Wendepunkt: eine Online-Schalte letzte Woche mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). 52 000 Neuinfektionen waren gemeldet worden, und Wieler rechnete „superdüster“ vor, dass davon 400 sterben würden.</p> <p>„Niemand von uns, der hier sitzt, kann diesen Typen noch helfen. Das ist ein Eimer Wasser, der ist ausgeschüttet“, sagte er. Da war er. Der Moment, als Wieler jede Rücksicht fallen ließ. Allein bei Youtube wurde das Video mit der Brandrede des RKI-Chefs rund 370 000-mal abgerufen.</p> <p>Damit verschaffte er sich Respekt, wenn auch zunächst nur auf Twitter: mit #DankeWieler. Ein User schrieb: „ach, Herr Wieler, unsere Stimme in der Wüste“. Seit er seinen Ton verschärft hat, kommt Wieler besser an. Er selbst hatte beinahe entschuldigend angemerkt: „das ist ’ne klare Sprache“. Aber er könne es nach 21 Monaten „auch schlichtweg nicht mehr ertragen, dass es nicht vielleicht erkannt wird, was ich unter anderem sage und auch viele andere Kolleginnen und Kollegen“.</p> <p>Die Frage ist nur, ob er auch die Entscheidungsträger erreicht. Ei-nes hat Wieler aber geschafft: eine Linie zu ziehen. Die Trennlinie zwischen Verantwortung und Verantwortungslosigkeit. Es geht darum, wer politisch die vierte Welle verantwortet; und vielleicht auch darum, ob der Rat des 60-Jährigen bei der künftigen Regierung gefragt sein wird. Das würde das Timing seiner neuen Heftigkeit erklären, mitten in einer Übergangsphase, in einem Machtvakuum.</p> <p>Viele Virologen sind frustriert. Wundern sich wie Melanie Brinkmann, dass Großveranstaltungen erlaubt werden und klagen wie Christian Drosten über zu milde Maßnahmen. „Man kann doch nicht in einer Notfallsituation Dinge vorschlagen, von denen man eigentlich genau wissen müsste, dass sie nicht funktionieren werden“, sagte er in seinem Podcast. Der Titel: „SOS – Iceberg, Right Ahead!“ Er wolle kein Papagei werden, der stets dieselbe Botschaft verbreitet, sagt Drosten. Wieler betrachtet es als seine Aufgabe, zur Not auch das zu sein: ein Papagei. Das sei er „schon lange“. Im Oktober hatte der praktizierende Katholik erstmals einen Einblick in sein Innerstes erlaubt, einen Spalt breit. Damals erzählte Wieler, Ehemann und Vater zweier erwachsener Töchter, unserer Redaktion von Todesdrohungen. Damals spürte man, wie verletzlich er war.</p> <p>Solche Grenzerfahrungen hätte er sich nicht vorstellen können, als er 2015 die RKI-Leitung übernahm. „Genau wie man sich nicht vorstellen kann, zwölf zu null zu verlieren, wenn man in einer Fußballbundesligapartie auf den Platz geht“, hat der Fachtierarzt für Mikrobiologie „Zeit Online“ gesagt. Fragen nach den Drohungen wehrt er neuerdings ab. Seine Rolle, seine Aufgabe sieht der Beamte darin, die Gesundheitslage faktenbasiert darzustellen. Punkt.</p> <p>Das Problem besteht darin, „dass die Delta-Variante die Karten neu gemischt hat“, erläutert Drosten. Sie sei sehr schnell übertragbar, auch über Geimpfte. Und hier wird das kollektive Missverständnis im Sommer deutlich: Die politisch Verantwortlichen sahen mit der Impfpflicht auch die Rückkehr zur Normalität voraus, die Drostens oder Wielers aber aufgrund von Delta das Gegenteil: eine Notfallsituation.</p> <p>Der Virologe Klaus Stöhr findet diesen dramatischen Befund überzogen. Er meint, „der Winter wird hart, was die Zahl der Fälle betrifft. Aber: Es ist immer noch nicht angekommen, dass die Pandemie erst dann vorbei ist, wenn sich alle infiziert haben.“ Oder per Impfung immun sind. Neben Delta ist Wielers Erklärung für die dramatische Lage, dass die Menschen mobiler sind als vor einem Jahr – und dass viel zu wenige geimpft sind. Die Impflücke von rund 15 Millionen Erwachsenen müsste ihm den Schlaf rauben. In den 21 Monaten der Pandemie habe er trotzdem gut geschlafen, „sonst wäre ich nicht mehr hier im Dienst“. Aber nach der Schalte mit Kretschmer war er doch zu aufgewühlt, als er erfuhr, dass ihm auf Twitter plötzlich Tausende dankten.</p>

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Matthias Kros über den Heideldruck-Aktionär

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Michael Roth
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Unternehmen in der Region

Industrie

Heidelberger Druck startet mit Schwung ins erste Quartal

Volle Auftragsbücher, bestätigte Prognose - warum das Geschäft der Heidelberger Druckmaschinen AG nach schwierigen Corona-Monaten jetzt wieder gut läuft.

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Nach langer Durststrecke hat Vorstandsvorsitzender Rainer Hundsdörfer endlich wieder gute Nachrichten. Wie sich Heidelberger Druck wandelt, erklärt er auf der Hauptversammlung.

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