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Hier hat der Leser das Wort - Zum Hubschrauberlärm in Külsheim

Schutzbereiche fehlen

Von 
Leserbrief-Schreiber: Wolfgang Ries
Lesedauer: 

Ein ganz normaler Werktag Anfang Februar in Külsheim. Bedingt durch eine Erkältung bin ich gezwungen, zu Hause zu bleiben. Eigentlich ganz normal in Corona-Quarantäne-Zeiten. Eigentlich!

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Nicht aber so in Külsheim. Den seit einem dreiviertel Jahr haben sich die Heeresflieger aus Niederstetten dazu entschlossen, mit ihren Hubschraubern ihre Testflüge auf dem Übungsplatz in Külsheim durchzuführen.

Wo die zuvor flogen und warum sie jetzt in Külsheim fliegen, ist immer noch ein Geheimnis. Angekündigt wurden diese Flüge mit „vorübergehend“. Komisch, denn nun sind sie (gefühlt) immer hier.

Aber nicht genug damit. Seit Kurzem mischen die Panzer aus Hardheim auch noch mit. Gut, das war absehbar, seit bekannt wurde, dass das Panzerbataillon 363 nach Hardheim verlegt wurde.

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Eigentlich (schon wieder eigentlich) zum Schmunzeln, waren die doch früher in der Brunnenstadt stationiert.

Somit wechselt sich also nun das Brummen der Panzer mit dem Brummen der Hubschrauber ab. Morgens, mittags, abends, nachts. Nix mehr mit Ruhe!

Und was macht die Stadt? Nichts! Ok, etwas haben sie doch getan. Auf der Homepage findet sich, gut versteckt, ein Beitrag zum Thema Fluglärm – für Betroffene von „startenden und landenden Flugzeugen“. Jeglicher Kommentar überflüssig. Wobei, dort werden immerhin Lärmschutzbereiche erwähnt.

In Külsheim stehen die Hubschrauber sehr oft in direkter Nähe der Stadtgrenze über eine halbe Stunde lang in der Luft. Lärmschutzbereiche: Fehlanzeige.

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Ich frage mich wirklich, kann man mit uns Bürgern immer noch alles machen? Auch im 21. Jahrhundert.

Jeder, der überlegt, nach Külsheim zu ziehen, der sollte sich das sehr genau überlegen . . .

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