Würzburg

Neueröffnung In zwei Jahren entstand der Neubau des Spaßbads in der Würzburger Zellerau

Nautiland öffnet in neuer Aufmachung

Archivartikel

Würzburg.Schon bald öffnet eine Würzburger Institution wieder ihre Pforten. Nach zwei Jahren Bauzeit geht das neue Nautiland am 23. November in Betrieb. Der erste Badetag für die Öffentlichkeit findet einen Tag später im Rahmen einer großen Party statt.

Der Name wurde auf Wunsch der Würzburger zwar beibehalten, das Außen- und Innenleben erscheint aber in völlig neuer Aufmachung: ein großes Sportbecken im Innenbereich, neue Sprudelanlagen, eine Hightech-Rutsche, vielfältige Gastronomie sowie ein großer Wellnessbereich mit mehreren Saunen gehören zu dem Freizeitbad in der Zellerau. „Es soll eine Begegnungsstätte für die Bürger von Würzburg und für das Umland werden“, betonte Jürgen Athmer, Geschäftsführer der Würzburger Bädergesellschaft.

2016 entschieden der Stadtrat und der Aufsichtsrat der Würzburger Bäder GmbH, einen Neubau statt eine Sanierung umzusetzen. Der letzte Öffnungstag des alten Nautilands war der 5. März 2017. Von April bis November 2017 wurde das erstmals 1973 eröffnete Schwimmbad abgerissen. Die Grundsteinlegung für den modernen Neubau fand am 18. Oktober vergangenen Jahres statt. Über exakt zwei Jahre, von November 2017 bis November 2019, liefen die Bauarbeiten am Nigglweg.

Dafür wurden 11 000 Tonnen Beton und 900 Tonnen Stahl verbaut. Ursprünglich wurden für das Großprojekt Kosten in Höhe von 25 Millionen Euro veranschlagt. Dieser Rahmen konnte aber nicht eingehalten werden: Insgesamt betrugen die Baukosten für das neue Schwimmbad 34 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern beteiligte sich mit einem Zuschuss von 5,3 Millionen Euro an dem Projekt.