Weikersheim

Visite Baden-Württembergs Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann besuchte den Schulstandort Weikersheim

Vielfältiges Angebot, das Chancen bietet

Archivartikel

Weikersheim.Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Main-Tauber (MIT) und die Junge Union Weikersheim hatten die baden-württembergische Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann zu einem Besuch des Schulstandorts Weikersheim geladen. Besonders im Fokus stand die Rektorin des Gymnasiums, Christiane Ballas-Mahler.

Das Besuchsprogramm war zeitlich ambitioniert getaktet – in zweieinhalb Stunden wurden sowohl die Grundschule in Elpersheim, als auch die Förderschule und die Gemeinschaftsschule in Weikersheim besucht, Diskussionen geführt, Chöre und Grußworte gehört, Schüler getroffen und in das goldene Buch der Stadt geschrieben. Ein „sportliches Programm“, wie auch Eisenmann anmerkte.

Die Schulbesuche veranschaulichten, wie sich die einzelnen Bildungseinrichtungen durch unterschiedliche Profilbildungen ergänzen und für Schüler somit ein ausdifferenziertes Bildungsangebot vorhalten. Zudem hätten die Vor-Ort-Termine in Weikersheim der Ministerin bestätigt, mit welch enormem Engagement und welch großer pädagogischer Fachkenntnis die Lehrkräfte an den Schulen arbeiteten. Sie zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt, die in der Weikersheimer Schullandschaft gelebt und geboten werde.

„Baden-Württemberg ist ein Flächenland, das von Strukturen wie sie in Weikersheim vorhanden sind lebt – Sie haben in mir eine starke Förderin und Unterstützerin für die Belange des ländlichen Raums“, sagte die Kultusministerin. Gerade die kleinen Einheiten wie die Elpersheimer Grundschule oder auch die Förderschule, müssten erhalten und gefördert werden. Aber auch die Gemeinschaftsschule und das Gymnasium benötigten in Sachen ÖPNV, digitale Ausstattung und Lehrerversorgung weiter die umfassende Unterstützung des Ministeriums. Diese könne sie auch in Zukunft zusichern.

„Wir lassen Sie nicht allein mit den Herausforderungen des demografischen Wandels und stehen den Schulen im ländlichen Raum besonders verbunden zur Seite“, so Ministerin Eisenmann weiter. Das begrüßten auch die Vorsitzenden der Jungen Union Weikersheim, Pierre Kneifl und Lukas Schäfer, die die Anliegen der jungen Generation vertraten. Der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, Marcel Bauer, betonte, dass der Besuch der Ministerin ein starkes Signal für den Standort Weikersheim, aber auch für alle Schulen im ländlichen Raum sei. „Die schulische Ausbildung ist die Grundlage für einen späteren, guten Einstieg ins Berufsleben – wir sind gut aufgestellt, aber unsere Schulen benötigen den konstanten Support der Landesregierung.

Das „sportliche Besuchsprogramm“ war vielfältig, zeigt aber trotzdem nur einen kleinen Teil dessen was hier von vielen tagtäglich geleistet wird“, führte Bauer weiter aus. Dem schlossen sich weiteren Redner an.

Bei jedem Schulbesuch informierte sich Eisenmann zunächst bei Rundgängen über das Profil und das pädagogische Konzept sowie die Besonderheiten der Schulen. Damit verbunden waren der Besuch mehrerer Unterrichtssequenzen und Klassenräume sowie eine gesangliche Darbietung der Singeklasse des Gymnasium Weikersheim. Im direkten Gespräch mit der jeweiligen Schulleitung und den Lehrkräften, mit Schüler- und Elternvertretern erklärte die Ministerin ihre Bildungspolitik zudem transparent und verständlich und bekam gleichzeitig wichtige Rückmeldungen für ihre Arbeit. ju/mit