Walldürn

DARC-Ortsverband Kontakte aufrecht erhalten

Tor zur Welt steht Amateurfunkern offen

Walldürn.Das Corona-Virus hat Deutschland fest im Griff und führt zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens: Tausende Menschen befinden sich bereits in häuslicher Quarantäne, Schulen sind geschlossen und Veranstaltungen werden abgesagt oder verschoben.

Gemeinschaft als Grundlage

Auch bestehen Reisebeschränkungen und vielerorts bleiben oder arbeiten Menschen vermehrt zu Hause. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass Zusammenkünfte in Vereinen ebenfalls vorerst ausgesetzt werden müssen. Gemeinschaft ist jedoch ein entscheidender Faktor im Vereinsleben, wenn nicht sogar dessen Grundlage.

Weg aus der Isolation

Deshalb bietet der im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) organisierte Ortsverband A45 „Madonnenland“ mit dem Amateurfunk einen Weg aus der Isolation an. Weltweit haben Funkamateure die Möglichkeit, persönliche Kontakte zu pflegen, auch ohne das eigene Haus zu verlassen.

Gerade in dieser schweren Zeit bietet der Amateurfunk insbesondere alten und gesundheitlich vorbelasteten Menschen die Möglichkeit, mit (Funk-)Freunden in engem Austausch und Teil der Gesellschaft zu bleiben.

„Elektromagnetische Wellen überwinden alle Grenzen und die Kommunikation mit unseren Funkfreunden in aller Welt kann helfen, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten“, erklärt Wolfgang Mett, Vorsitzender des Ortsverbands „Madonnenland“. „Insbesondere in diesen Zeiten ist es wichtig, die sozialen Kontakte zu pflegen und die Gemeinschaft mit Leben zu füllen. Gerade für die älteren Mitglieder, die diese Situation besonders betrifft, ist es wichtig, Kontakt zu halten. Und dies ist unter uns Funkamateuren mit unserer weltweiten Vernetzung gegeben“, so Wolfgang Mett.

Viele Möglichkeiten

Der Amateurfunkdienst bietet auch dieser Tage viele Beschäftigungsmöglichkeiten und darüber hinaus viel Potenzial für soziale Kontakte auf den Frequenzen. „Unsere monatlichen Treffen im Ortsverband Madonnenland finden nun über Funk auf den Frequenzen statt. Auch an den Funkwettbewerben können wir weiterhin teilnehmen und sind so in der Lage, ohne Infektionsgefahr unser Hobby weiterhin auszuüben“, freut sich Wolfgang Mett.

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