Niederstetten

Im Alter von 80 Jahren Prinz Johannes gestorben

Ein Meister der Lebenskunst

Archivartikel

Niederstetten.Das Leben des Prinzen zu Hohenlohe-Jagstberg sei ein „Lebens-Kunstwerk“, haben die Fränkischen Nachrichten in einem Artikel zum 70. Geburtstag des Niederstettener Adeligen geschrieben. Dabei sei er kein Lebenskünstler, der sich im Alltäglichen verliere, sondern ein Meister der Lebenskunst, den neben jugendlicher Neugier Treue auszeichne, dazu Heimatliebe und Heimatverbundenheit, die ihn immer wieder nach Niederstetten zurückführten.

Jetzt ist Johannes Graf von Mirbach-Geldern-Egmont, Prinz zu Hohenlohe-Jagstberg, im Alter von 80 Jahren gestorben.

Niederstettener Schloss erhalten

Gerade bei seinen Sanierungsprojekten sei es dem überwiegend in Berlin tätigen Immobilienkaufmann nicht ums „Return of Investment“ gegangen: viele Millionen habe er investiert, um das Kulturgut Schloss Haltenbergstetten und weitere fünf denkmalgeschützte Objekte zu erhalten. Mit Sachverstand hat er sich nachhaltig für den Erhalt des Niederstettener Schlosses eingesetzt, das in Teilen der Öffentlichkeit nutzbar gemacht hat. Mit seiner Unterstützung wurde im Schloss ein Jagdmuseum geschaffen.

Vereinsleben gefördert

Bei den Menschen vor Ort genoss Johannes Prinz zu Hohenlohe-Jagstberg hohes Ansehen. So hat er im Ehrenamt viel für die Menschen in der Region geleistet.

Dem Prinzen lag die Förderung des Niederstettener Vereinslebens sehr am Herzen. Er wirkte über Jahre hinweg aktiv im Vorstand des TV Niederstetten mit. Außerdem engagierte er sich für die Laienmusik, insbesondere beim Gesangverein Liederkranz Niederstetten.

Schließlich hat sich der Prinz auch um die Integration der Bundeswehr am Standort Niederstetten intensiv bemüht. fna