Jugendseite

Die „5 Rs“ des nachhaltigen Konsums

Archivartikel

Diese fünf „R“s helfen dabei, sein Leben nachhaltiger zu gestalten:

Reduce – Reduzieren: Plastik zu reduzieren ist ein guter Anfang. Tiefkühlobst und Gemüse im Karton statt im Beutel, Säfte im Glas statt in Pfandflaschen. Frisches Obst und Gemüse immer öfter lose kaufen und in mitgebrachte Säckchen füllen, Backwaren nicht in einzelne Plastiktüten packen. Ausprobieren, ob man Käse und Fleisch an der Theke in die mitgebrachte Tupper füllen lassen kann.

Reuse – Wiederverwenden: Falls man doch eine Plastiktüte kaufen muss, diese nicht gleich in den Müll schmeißen, sondern beim nächsten Einkauf wieder mitnehmen. Leere Putzmittelflaschen nicht wegwerfen, sondern wieder auffüllen lassen. Neben Unverpackt-Läden gibt es auch andere Firmen, die sich auf nachhaltige Putzmittel spezialisiert haben.

Recycle – Recyceln: Hier spielt die Mülltrennung zu Hause eine große Rolle. „Sortieranlagen können nicht so gut und sauber trennen wie Menschen im Haushalt“, sagt der NABU. Glas nach Farben zu trennen (wenn man es nicht wiederverwenden kann), Pappe und Papier in die Altpapiertonne und eben Plastik in den gelben Sack.

Rot – Verrotten: Wer einen Garten hat, kann sich Gedanken darüber machen, ob man einen Kompost anlegt. Jene ohne solch eine Außenfläche sollten versuchen, ihren Müll zu trennen. Laut Naturschutzbund besteht unser Restmüll immer noch zu 40 Prozent aus Biomüll, was eine „riesige Ressourcenverschwendung“ darstellt. „In einer Biogasanlage wird eine Bananenschale in rund 34 Minuten Licht einer Watt Lampe umgewandelt“, so der Naturschutzbund.

Refuse – Nein Sagen: Nein sagen ist wohl das schwierigste auf dieser Liste, schließlich sind wir als Gesellschaft dazu erzogen worden, höflich alles anzunehmen. Aber brauchen wir wirklich das billigste Produkt, kostenlose Proben im Plastikbecher, Plastikstrohhalme im Getränk? Eine Frage die jeder für sich selber beantworten und reflektieren muss.