Hardheim

VHS-Außenstelle Hardheim Gruppe nahm am Festakt anlässlich des Weltkriegsendes vor 75 Jahren im Neuen Schloss teil

„Europa. Mehr als ein Friedensprojekt“ lautete das Thema

Archivartikel

Hardheim/Stuttgart.In Anbetracht der Bemühungen der VHS-Außenstelle Hardheim um Veranstaltungen zum Thema „Europa“ war eine Gruppe zum Festakt anlässlich des Weltkriegsendes vor 75 Jahren nach Stuttgart ins Neue Schloss eingeladen worden.

Die Veranstaltung stand unter dem Thema „Europa. Mehr als ein Friedensprojekt“. Die verschiedenen richtungweisenden Gedanken kamen von Dr. Sebastian Dörfler als Ausstellungskurator im Haus der Geschichte in Stuttgart, von Dominik Kuhn alias „Dodokay“ als Voice Artist, Comedian, Übersetzer und Produzent, von Felix Neumann als Gründer und Mitglied und Preisträger des Adenauer- e Gaulle-Preises der deutsch-französischen Band „Zweierpasch“, von Professor Dr. Bettina Severin-Barboutic als Professorin für Europäische Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie von Oliver Wasem als Landesgeschäftsführer Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Bei der Diskussion wurde die Bedeutung der Problemlösungskompetenz betont, ebenso wie die Notwendigkeit, Menschen mit dem Thema „Europa“ vertraut zu machen, beispielsweise mit einer Ausstellung.

Darüber hinaus wurde ein Miteinander als wesentlich erachtet, mit dem die Zukunft gesichert werde, ohne dabei das Regionale aus den Augen zu verlieren. Die Rede war außerdem von einer geeigneten europäischen Bildungseinrichtung, bedeutsamem sprachlichem Austausch und Bemühen um die Beseitigung von Sprachbarrieren sowie von gemeinsamer Wirtschafts- und Steuerpolitik.

Die Stärkung der Bereitschaft zur Wahlbeteiligung und vor allem Bildung als Schlüssel und als Weg zu Problemlösungen wurden ebenso als unerlässlich bezeichnet wie die Notwendigkeit der in Europa lebenden Menschen, sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen und gemeinsame Bereitschaft der Bemühungen um Europa.

In seiner Begrüßungs hatte sich Guido Wolf als Minister der Justiz und für Europa erfreut über die Möglichkeit der Realisierung des Vorhabens gezeigt, an die schlimmen Folgen und Auswirkungen des zweiten Weltkriegs erinnert und die EU als Antwort auf das dadurch entstandene große Leid bezeichnet.

Mit deren Wirken sah er auch Kriege wie die vor der Haustür Europas zu beobachtenden verhindert und stufte die EU als Erfolgsmodell ein.

Er betonte die Notwendigkeit der wirtschaftlichen und sozialen Erholung in der Folge der Corona-Krise und zeigte auf, welche Ziele im Zuge der deutschen Präsidentschaft verfolgt, erreicht und beschlossen werden müssen.

Zudem betonte er die große Bedeutung der deutschen Ratspräsidentschaft auch für das Land Baden-Württemberg, das in der Mitte Europas liegend auch eine starke EU brauche. Z