Hardheim

Weltrekordversuch Start wird in Külsheim sein / Zählstelle an der Carl-Schurz-Kaserne in Hardheim / Voraussetzungen sind wesentlich besser als 2017 / FN-Gespräch mit Dieter Goldschmitt

Die Genehmigung für die Nutzung des Standortübungsplatzes lieg bereits vor

Hardheim/Walldürn.Die Genehmigungen liegen alle vor, die Grobplanung für den nächsten „Womo-Konvoi“-Weltrekordversuch 2018 steht. Nun geht es an die Details. „Die Feinheiten werden nächste Woche mit Hardheims Bürgermeister Volker Rohm und der Kommandantin der Carl-Schurz-Kaserne, Major Caroline Bongartz abgesprochen“, so Dieter Goldschmitt – zusammen mit seiner Frau Gisela Hauptinitiator des Weltrekordversuchs – im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten

Ziele sind dieses Mal nicht nur mindestens 1000 Teilnehmer, sondern auch der Eintrag in das „Guinness-Buch-der-Rekorde“ (siehe auch oben stehender Bericht).

Gegenüber 2017 gibt es eine ganze Reihe von Vorteilen, die Goldschmitt optimistisch auf den 15. September blicken lassen. An diesem Tag sollen sich mindestens 1000 Wohnmobile auf dem Standortübungsplatz in Wolferstetten einfinden. Der Konvoi wird nach jetzigem Stand der Planung am frühen Nachmittag in Külsheim an der Panzerstraße starten. Gezählt werden die teilnehmenden Fahrzeuge an der Carl-Schurz-Kaserne in Hardheim.

Kein Rundkurs

Es wird keinen Rundkurs geben, denn von Hardheim aus fahren die Wohnmobile entweder auf der L 508 nochmals zurück nach Külsheim – denn es sind insgesamt drei Weltrekordversuche an diesem Tag möglich – oder, wenn alles gut klappt, direkt auf der B 27 in den Verbandsindustriepark nach Walldürn zum Goldschmitt-Areal. „Dort finden die Schlusskundgebung und am Abend hoffentlich auch die Siegesfeier statt“, so Dieter Goldschmitt zuversichtlich.

Auf der 23 000 Quadratmeter großen, allerdings nicht befestigten Grünfläche zwischen dem Goldschmitt-Gelände und der Firma Alba stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung, nachdem diese Wiese heuer – anders als 2017 – genutzt werden kann. Im vorigen Jahr stellten umliegenden Unternehmen kurzfristig Parkflächen zur Verfügung und unterstützten auf diese Weise die Großveranstaltung. „Wir tun uns in diesem Jahr mit der Organisation wesentlich leichter und können auf die Erfahrungen aus 2017 zurückgreifen“, skizziert Dieter Goldschmitt im FN-Gespräch gleich mehrere Vorteile, von denen die Veranstalter profitieren: Zum einen findet der Weltrekordversuch dieses Mal nicht in der Ferienzeit statt. Auch hoffen die Initiatoren auf besseres Wetter als 2017. Auf jeden Fall ist das Aufstellungsgelände befestigt. Goldschmitt strebt an, dass auf dem Standortübungsplatz auch die Übernachtung – vielleicht sogar ein Programm am Abend – stattfinden dürfen. Dass die Versuchsstrecke weder Kurven noch wesentliche Höhenunterschiede aufweist, ist ein weiterer Vorteil gegenüber dem Vorjahr. Außerdem kann die Aufstellung der Wohnmobile auf drei Fahrbahnstreifen erfolgen. „Damit wird das Risiko deutlich verringert, dass es größere Lücken gibt“, ist Dieter Goldschmitt überzeugt. In Bezug auf die Teilnehmer hofft er, dass die „Wohnmobilisten“ gleichmäßig langsam fahren und keinen „Geschwindigkeitsrekord“ aufstellen wollen wie 2017.

Viele Vorteile

Außerdem gibt es auf der gesamten Strecke zwischen Külsheim und Hardheim eine ununterbrochene Funkverbindung zu allen Teilnehmern, was zwischen Hornbach und Walldürn damals nicht der Fall war. „Wir haben viele Erfahrungen gesammelt und betreten kein Neuland mehr.“ Alles in allem sind also die Voraussetzungen wesentlich besser als bei dem ersten Weltrekordversuch. „Die Attraktivität der Veranstaltung ist enorm hoch“, freut sich Dieter Goldschmitt. Dankbar ist er Landrat Dr. Achim Brötel, der mit der Bundeswehr in Kontakt trat und den Weg für die Nutzung des militärischen Geländes ebnete. Hilfreiche Unterstützung gibt es auch durch MdB Alois Gerig.

Stolz ist Dieter Goldschmitt darüber, „dass uns die FG in Walldürn den Jahresorden gewidmet hat.“ Allerdings weise dieser inhaltlich einen Fehler auf: „Wir haben definitiv den Weltrekord nach Walldürn gebracht und nur den Eintrag ins „Guinness-Buch-der-Rekorde“ nicht geschafft.“