Freudenberg

Neue Brücke für Freudenberg MdL Reinhart meldet positiven Bescheid aus Verkehrsministerium

Land steuert Millionen Euro bei

Freudenberg/Stuttgart.„Ein weiterer wichtiger Schritt im Zusammenhang mit dem angestrebten Neubau der Mainbrücke zwischen Freudenberg und Kirschfurt ist getan“, so der Landtagsabgeordnete für den Main-Tauber-Kreis, Wolfgang Reinhart in einer Presseerklärung.

Wie das Regierungspräsidium in Stuttgart nun auf Anfrage mitgeteilt habe, sei dort nun der baden-württembergische Teil des sogenannten RE-Entwurfs der Maßnahme zur Ortsumfahrung Kirschfurt, zu der der Brückenneubau auf bayerischer Seite gehört, geprüft und durch das Verkehrsministerium genehmigt worden.

Der Anteil der Finanzierung für den Brückenteil auf baden-württembergischer Seite wird dabei mit etwa sieben Millionen Euro beziffert. „Damit ist eine weitere Stufe in diesem Abstimmungsprozess zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Freistaat Bayern erklommen“, so Reinhart weiter.

Er selbst habe sich zuletzt bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin in Freudenberg im Beisein von Vertretern der beiden Länder nochmals ein Bild der Lage gemacht. Auch habe er bereits im vergangenen Jahr zu einem Gesprächstermin in Stuttgart eingeladen, bei dem dann vereinbart wurde, dass der nötige Staatsvertrag zügig abgeschlossen werden sollte.

Die Unterzeichnung des für die Umsetzung des Projekts, welches unter bayerischer Regie laufen soll, notwendigen Staatsvertrags sei für das erste Halbjahr 2020 vorgesehen. Daran würden sich weitere Schritte wie das Planfeststellungsverfahren sowie der Baubeginn anschließen.

„Es ist mir auch in der aktuellen Situation, die freilich große Kräfte zur Bewältigung der Corona-Krise bündelt, ein wichtiges Anliegen, dass laufende Projekte trotzdem mit dem nötigen Nachdruck verfolgt werden. Hierzu gehören wichtige Infrastrukturprojekte, wie das des Brückenneubaus in Freudenberg“, so Reinhart. Er werde den Fortgang der Planungen positiv begleiten, so dass in absehbarer Zeit dieses lange geplante Projekt zu einem guten Ende gebracht werden könne. pm