DAS NACHRICHTENPORTAL

Montag, 25.07.2016

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • Drucken
  • Senden

Leserbrief: Zum Thema Klimaschutz

Klimaabkühlung bringt Ertragseinbußen

Archiv-Artikel vom Samstag, den 15.11.2014

Von Steven Michelbach

Im Hauruckverfahren wird im Klosterwald bei Creglingen für einen "Bürgerwindpark" gerodet, den die Bürger vor Ort, denen der Wald seit alters her gehört, gar nicht wollen.

"Für den Klimaschutz sollen diese Opfer gebracht werden!", so argumentieren "Fachleute" und Verantwortliche im Umweltschutz und in allen Verwaltungsebenen. Fritz Kuhn, "grüner" Oberbürgermeister in Stuttgart und gebürtig im Main-Tauber-Kreis, hat vor wenigen Tagen gesagt: "Wer die Gegenwart verstehen will, muss die Vergangenheit anschauen!" Diese weisen Worte wurden in der deutschen Geschichte schon häufiger zitiert. Allein man fragt sich, warum wird denn genau dieses nicht gemacht?

In Anlehnung an die Worte von Fritz Kuhn haben seriöse Klimaforscher die zurückliegende Klimageschichte Europas mit modernsten Forschungsmethoden angeschaut. Ihre Ergebnisse sind eindeutig. Die Sonne, mit ihrer 330 000-fach größeren Masse als die Erde, strahlt nicht gleichmäßig, sondern wird durch die Planeten zyklisch zur stärkerer und schwächerer Strahlungsleistung angetrieben. Die Klimaschwankungen der vergleichsweise kleinen Erde sind eindeutig dem Rhythmus des riesigen Sonnenreaktors unterworfen. Das erkennen Experten auch am Klimageschehen Deutschlands.

Das Anschauen der Vergangenheit in Verbindung mit dem aktuellen, markanten Einbruch der Sonnendynamik hat viele Forscher weltweit veranlasst, auf eine drohende Abkühlungsphase mit all ihren äußerst negativen Begleiterscheinungen auf alle Bereiche der Wirtschaft und des alltäglichen Lebens hinzuweisen. Allein in den deutschen Medien hört und liest man davon nichts! Nichts darüber, dass die letzten Winter in den USA Rekordwinter waren. Nichts davon, dass auf der Südhalbkugel der Erde im Süden Australiens und in Südafrika Winterextreme mit landwirtschaftlichen Ertragseinbußen aufgetreten sind. Nichts darüber, dass der aktuelle Wintereinbruch in Nordamerika alte Rekorde gesprengt hat, mit dem frühesten und stärksten Wintereinbruch seit 100 Jahren.

In Amerika wird deshalb nicht mehr nach den Ursachen von Klimaschwankungen gefragt, sondern gehandelt. Die Organisation "OilSeedCrops" (Ölsaaten-Anbau "oilseedcrops.org") hat sich zur Aufgabe gemacht, Farmer, die weltweit Energiepflanzen wie Raps, Lupinen etc. zur Bioölgewinnung anbauen, bei ihren Anbaumethoden zu beraten. In einem Video auf ihrer Webseite werden die Farmer auf die kommende Klimaabkühlung vorbereitet. Hintergrund sind bereits eingetretene Ertragseinbußen durch immer häufigere und frühere Kälteeinbrüche und verkürzte Vegetationszeiten in nördlichen Anbauregionen. Aufgrund der solaren Schwäche soll ab 2015 eine globale Abkühlung des Klimas bis 2035 einsetzen mit extrem kalten Phasen und häufigeren größeren Schneefällen, wie sie in der "kleinen Eiszeit" in Europa aufgetreten sind. Die Farmer werden sogar aufgerufen zukünftig kälteunempfindlicheres Saatgut einzusetzen!

Während hier bei uns aus "Klimaschutzgründen" noch naturnahe Erholungswälder wie der Klosterwald in Technikparks umgestaltet werden, mit der fixen Idee einer Klimaerwärmung entgegenzusteuern, hat der Rest der Welt die Klimaabkühlung als Fakt bereits erkannt und ergreift Maßnahmen. Deutschland wird nicht in einhundert Jahren die Umwelt durch die herkömmliche Energiegewinnung zerstört haben, sondern hat dies schon heute durch den Einsatz der Erneuerbaren Energien getan. Energiepflanzenanbau auf über 18 000 Quadratkilometern mit erheblichem Gift- und Düngereinsatz und der flächenhafte Einsatz der Windkraft sind mitverantwortlich für die aktuell größte Umweltkatastrophe Deutschlands.

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 15.11.2014
  • Drucken
  • Senden
 
 
TICKER

Das Wetter in Tauberfranken

Tauberbischofsheim - Prognose für 12 Uhr

24°

Das Wetter am 25.7.2016 in Tauberbischofsheim: Regen
MIN. 18°
MAX. 30°
 

Kontakt zur FN-Lokalredaktion

Die Lokalredaktion der Fränkischen Nachrichten erreichen Sie unter folgenden Telefonnummern:

 
Sekretariat 09341/83 188
Fax 09341/83 122
 

Schreiben Sie uns eine E-Mail!

Eishockey

Adler bestätigen Abgänge

Mannheim. Seit der Verpflichtung von Abwehrspieler Aaron Johnson und der Rückhol-Aktion von Matthias Plachta stehen acht Verteidiger und 15 Stürmer im Kader der Mannheimer Adler. Schon Anfang Juli hatte diese Zeitung berichtet, dass Steve Wagner, Brandon Yip und Glen Metropolit, deren Verträge Ende… [mehr]

Im Test

Er macht eine gute Figur

leverkusen. Der Mazda3 fällt in vielen Bereichen angenehm auf. Schon äußerlich fährt er Pluspunkte ein. Sein sportliches Erscheinungsbild mit dem konturierten Kühlergrill, dem typischen Flügelmotiv, den stark geformten Radhäusern und dem muskulösen Heck findet Anklang bei Fahrern sowie Juroren… [mehr]

Lieder im Schloss

Leichte Kost in schwüler Nacht

Es ist schwül. Da sehnt man sich nach etwas Luftigem. Den Genuss eines süffigen Rosés zieht man bei subtropischen Temperaturen einem schweren Rotwein vor. Lieber ein frischer Salat statt eines fetten Bratens. Leichte Kost eben. Was für den Mangen gilt, ist auch für die Ohren gut. Und so sorgen… [mehr]

Schlossfestspiele Zwingenberg gestartet

Italienische Nacht im Odenwald

Mit einer ausverkauften "Italienischen Nacht" haben am Freitag die Schlossfestspiele in Zwingenberg begonnen. Da in diesem Jahr die Hausoper, Carl Maria von Webers "Der Freischütz", neu auf die Bühne kommt und daneben das Musical "Jekyll & Hyde" gespielt wird, hatte sich Intendant Rainer Roos… [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL