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Leserbrief: Zum Thema Klimaschutz

Klimaabkühlung bringt Ertragseinbußen

Archiv-Artikel vom Samstag, den 15.11.2014

Von Steven Michelbach

Im Hauruckverfahren wird im Klosterwald bei Creglingen für einen "Bürgerwindpark" gerodet, den die Bürger vor Ort, denen der Wald seit alters her gehört, gar nicht wollen.

"Für den Klimaschutz sollen diese Opfer gebracht werden!", so argumentieren "Fachleute" und Verantwortliche im Umweltschutz und in allen Verwaltungsebenen. Fritz Kuhn, "grüner" Oberbürgermeister in Stuttgart und gebürtig im Main-Tauber-Kreis, hat vor wenigen Tagen gesagt: "Wer die Gegenwart verstehen will, muss die Vergangenheit anschauen!" Diese weisen Worte wurden in der deutschen Geschichte schon häufiger zitiert. Allein man fragt sich, warum wird denn genau dieses nicht gemacht?

In Anlehnung an die Worte von Fritz Kuhn haben seriöse Klimaforscher die zurückliegende Klimageschichte Europas mit modernsten Forschungsmethoden angeschaut. Ihre Ergebnisse sind eindeutig. Die Sonne, mit ihrer 330 000-fach größeren Masse als die Erde, strahlt nicht gleichmäßig, sondern wird durch die Planeten zyklisch zur stärkerer und schwächerer Strahlungsleistung angetrieben. Die Klimaschwankungen der vergleichsweise kleinen Erde sind eindeutig dem Rhythmus des riesigen Sonnenreaktors unterworfen. Das erkennen Experten auch am Klimageschehen Deutschlands.

Das Anschauen der Vergangenheit in Verbindung mit dem aktuellen, markanten Einbruch der Sonnendynamik hat viele Forscher weltweit veranlasst, auf eine drohende Abkühlungsphase mit all ihren äußerst negativen Begleiterscheinungen auf alle Bereiche der Wirtschaft und des alltäglichen Lebens hinzuweisen. Allein in den deutschen Medien hört und liest man davon nichts! Nichts darüber, dass die letzten Winter in den USA Rekordwinter waren. Nichts davon, dass auf der Südhalbkugel der Erde im Süden Australiens und in Südafrika Winterextreme mit landwirtschaftlichen Ertragseinbußen aufgetreten sind. Nichts darüber, dass der aktuelle Wintereinbruch in Nordamerika alte Rekorde gesprengt hat, mit dem frühesten und stärksten Wintereinbruch seit 100 Jahren.

In Amerika wird deshalb nicht mehr nach den Ursachen von Klimaschwankungen gefragt, sondern gehandelt. Die Organisation "OilSeedCrops" (Ölsaaten-Anbau "oilseedcrops.org") hat sich zur Aufgabe gemacht, Farmer, die weltweit Energiepflanzen wie Raps, Lupinen etc. zur Bioölgewinnung anbauen, bei ihren Anbaumethoden zu beraten. In einem Video auf ihrer Webseite werden die Farmer auf die kommende Klimaabkühlung vorbereitet. Hintergrund sind bereits eingetretene Ertragseinbußen durch immer häufigere und frühere Kälteeinbrüche und verkürzte Vegetationszeiten in nördlichen Anbauregionen. Aufgrund der solaren Schwäche soll ab 2015 eine globale Abkühlung des Klimas bis 2035 einsetzen mit extrem kalten Phasen und häufigeren größeren Schneefällen, wie sie in der "kleinen Eiszeit" in Europa aufgetreten sind. Die Farmer werden sogar aufgerufen zukünftig kälteunempfindlicheres Saatgut einzusetzen!

Während hier bei uns aus "Klimaschutzgründen" noch naturnahe Erholungswälder wie der Klosterwald in Technikparks umgestaltet werden, mit der fixen Idee einer Klimaerwärmung entgegenzusteuern, hat der Rest der Welt die Klimaabkühlung als Fakt bereits erkannt und ergreift Maßnahmen. Deutschland wird nicht in einhundert Jahren die Umwelt durch die herkömmliche Energiegewinnung zerstört haben, sondern hat dies schon heute durch den Einsatz der Erneuerbaren Energien getan. Energiepflanzenanbau auf über 18 000 Quadratkilometern mit erheblichem Gift- und Düngereinsatz und der flächenhafte Einsatz der Windkraft sind mitverantwortlich für die aktuell größte Umweltkatastrophe Deutschlands.

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 15.11.2014
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