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„Reis statt Giftmüll“: Ansmann unterstützt Pilotprojekt des Vereins „Lernen-Helfen-Leben“ in Burkina Faso

Solarstrom lädt Akkus wieder auf

Archiv-Artikel vom Montag, den 27.01.2014

Die Assamstadter Firma Ansmann unterstützt das Pilotprojekt "Reis statt Giftmüll" in Burkina Faso in Westafrika.

© FN

Assamstadt. Soziale Verantwortung übernehmen, ist den Verantwortlichen von Ansmann wichtig. Deshalb wird ein Pilotprojekt mit Ladegeräten in Burkina Faso unterstützt.

80 Prozent der Bevölkerung von Burkina Faso haben keinen Stromanschluss. Sie benötigen aber Elektrizität für ihre vielen kleinen elektrischen Geräte wie Taschenlampen, große LED-Lampen, Radios und Handys. Zum Aufladen ihrer Handys müssen die Landbewohner oft Wege bis zu zehn Kilometer zum nächstgelegenen Kiosk zurücklegen. Die meisten kleinen Elektrogeräte werden mit billigen, quecksilberhaltigen Einwegbatterien betrieben, die überwiegend aus China kommen. So verbraucht eine durchschnittlich große Familie mit 20 bis 25 Personen zwischen 900 und 1100 Batterien jährlich.

Ein Recycling ist (fast) nirgends organisiert und so landen die giftigen Alt-Batterien meist in freier Landschaft, wo sie mit der Zeit erodieren und die Böden verseuchen. Aus diesem Grund hat der Verein "Lernen-Helfen-Leben" im November 2013 das Projekt "Reis statt Giftmüll" ins Leben gerufen, um alle Einwegbatterien durch wieder aufladbare Akkus zu ersetzen.

Aufklärungsarbeit leisten

Neben Aufklärungskampagnen über die Vorteile und optimale Pflege von Akkus wurde dazu in dem Dorf Gourgou bei Tenkodogo eine zentrale, mit Solarstrom betriebene Ladestation zur praktischen Erprobung errichtet.

Die dafür benötigten Ladegeräte stammen von der Firma Ansmann aus Assamstadt, dem Spezialisten für mobile Energielösungen und Pedelec-Antriebssysteme. "Gerne unterstützen wir gemeinnützige Projekte, wo wir können und es für sinnvoll erachten. Wir dürfen unsere Augen nicht vor der Not anderer verschließen und müssen uns unserer sozialpolitischen Verantwortung stellen", so Vorstand Markus Fürst. In den 20 Ladegeräten können nun 80 Akkus gleichzeitig geladen werden, zusätzlich stehen 40 Handyladeplätze zur Verfügung. Für das Dorf eine enorme Einsparung an Kosten und Giftmüll - oder in Naturalien ausgedrückt: Durch den Wechsel von Einwegbatterien zu wieder aufladbaren Akkus spart eine Familie jährlich Kosten in Höhe von 100 Kilogramm Reis. Das Modellprojekt in Gourgou soll dazu beitragen, übertragbare Methoden und Erkenntnisse zu gewinnen und so schrittweise einen Systemwechsel in ganz Burkina Faso in Gang zu bringen. ans

© Fränkische Nachrichten, Montag, 27.01.2014
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