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Energie - Verbände wollen schnelleren Ausbau auf See

Windbranche mahnt zu Eile

Von 
dpa
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Berlin/Hamburg. Die deutsche Windbranche mahnt beim Ausbau der Windkraft in Nord- und Ostsee zur Eile. Die deutlich ehrgeizigeren Zielvorgaben der neuen Bundesregierung sind aus Sicht der Unternehmen zwar richtig und bieten eine „positive Perspektive für die gesamte Wertschöpfungskette“. Allerdings müssten Ausschreibungen, Planungs- und Genehmigungsverfahren für neue Anlagen umgehend forciert werden, „um weitere Zeitverluste zu vermeiden“, hieß es am Donnerstag im gemeinsamen Jahresbericht mehrerer Verbände.

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Die Windbranche beklagt noch zu viel Bürokratie beim Ausbau.

„Es muss dabei darum gehen, alle Beschleunigungspotenziale zu heben, um einen wirtschaftlichen und klimaschutzgerechten Ausbau zu ermöglichen“, so die Verbände. „Es gilt zudem, einen Ausbau-Stau am Ende des Jahrzehnts zu vermeiden, der zu Engpässen in der Lieferkette führen könnte und die Kapazitätsplanung der Industrie vor Herausforderungen stellen würde.“

Seit der zweiten Jahreshälfte 2020 ist der Ausbau der Windkraft auf See erstmals seit vielen Jahren zum Erliegen gekommen. Keine einzige Anlage ging 2021 zusätzlich ans Netz, sodass weiter 1501 Anlagen mit einer Leistung von knapp 7,8 Gigawatt (GW) in Betrieb sind. Davon entfallen 6,7 GW auf die Nordsee und 1,1 GW auf die Ostsee. Die neue Regierung aus SPD, Grünen und FDP hat die die Ausbauziele für Erneuerbare Energien deutlich aufgestockt. 

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