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Tarifkonflikt - Lokführer setzen auf weitere Arbeitskämpfe

Fünf Tage Streik im September

Von 
dpa
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Frankfurt. Die Lokführer-Gewerkschaft GDL will den Zugverkehr der Deutschen Bahn erneut lahmlegen. Der dritte Streik in der Tarifauseinandersetzung soll vom 2. bis zum 7. September dauern. Das gab die GDL gestern Abend in einer Pressemitteilung bekannt.

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Die Gewerkschaft der Lokführer argumentiert, dass sich die Deutsche Bahn keinen Millimeter im von ihr selbst verschuldeten Tarifkonflikt bewege und an ihrem Verweigerungskurs festhalte. „Mit inhaltsleeren Scheinofferten und fadenscheinigen Desinformationskampagnen willfähriger Politiker wollen die Manager die GDL diskreditieren“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.

Bahnkunden müssen sich von Donnerstag an auf den bislang längsten Streik dieser Tarifrunde einstellen. Der Arbeitskampf wird neben hunderttausenden Pendlern wieder auch zahlreiche Reisende treffen. Die Urlaubssaison läuft noch, in Sachsen und Thüringen enden am Wochenende die Schulferien.

Die Deutsche Bahn kündigte an, auch im dritten Streik „ein verlässliches Mobilitätsangebot“ von rund einem Viertel der üblicherweise geplanten Züge im Fernverkehr zu machen. Im Regional- und S-Bahnverkehr soll es demnach erneut ein Grundangebot von 40 Prozent der Züge geben. „Wer kann, sollte seine Reise auf die Zeit vor oder nach dem Streik verschieben“, teilte der Konzern mit. Reisende könnten Fahrkarten für den Streikzeitraum flexibel nutzen und ihre Reisen vorziehen oder bis zum 17. September verschieben. Auch eine Erstattung sei möglich.

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Erst in der Nacht zu Mittwoch vergangener Woche war der jüngste Streik zu Ende gegangen. Am Tag danach lief der Verkehr bei der Deutschen Bahn wieder weitgehend normal. dpa

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