Deutsche Bank schließt Filialen in Viernheim und Limburgerhof

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dpa/was/kpl
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Region. Von der Ausdünnung des Filialnetzes der Deutschen Bank sind auch Standorte in der Region betroffen. So wird nach Angaben eines Sprechers der Standort im südhessischen Viernheim geschlossen. Kunden, die Bargeld abheben wollen, müssen dann nach Baden-Württemberg in die Weinheimer Filiale ausweichen.

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„Wir haben bei der Auswahl der Standorte darauf geachtet, dass die Wege zur nächsten Filiale im ländlichen Raum nicht zu weit werden“, sagte Philipp Gossow, der das Privatkundengeschäft in Deutschland leitet, dem „Handelsblatt“. „In den Innenstädten ist es auch möglich, mit weniger Standorten für die Kunden da zu sein.“

Der Standort Limburgerhof (Rhein-Pfalz-Kreis), der ebenfalls auf der Streichliste steht, wurde bereits vor längerer Zeit geschlossen. Im August 2020 hatten Diebe in der Filiale einen Geldautomaten gesprengt. Es entstand erheblicher Sachschaden im Gebäude. Die Filiale wurde deshalb mit der in Speyer zusammengelegt. 

Deutschlands größtes Geldhaus will insgesamt 97 der zuletzt 497 Filialen der Marke Deutsche Bank schließen. Rund 450 Vollzeitstellen sollen netto entfallen. Von den Schließungen sind vor allem Filialen in Nordrhein-Westfalen und in Großstädten betroffen.

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