Präsentation Skoda Superb "SportLine" - Volkswagen-Tochter gibt ihrem Mittelklasse-Modell mehr Dynamik mit Nicht nur geräumig, sondern auch sportlich

Von 
Dieter Schwab
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Als "SportLine" bekommt der Skoda Superb eine Extraportion Dynamik.

© Skoda

Skoda kann nicht nur geräumig, Skoda kann auch sportlich. Jüngster Beweis: Die "SportLine"-Ableger des Flaggschiffs Superb.

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Wenn es um Rennsporterfolge geht, fällt einem nicht auf Anhieb Skoda ein. Dabei ist die Volkswagen-Tochter erfolgreich in verschiedenen Rallye-Wettbewerben unterwegs. VW hatte den Tschechen ursprünglich auch eine ganz andere Rolle im Konzern zugedacht. Sie sollten mit dem besten Platzangebot des jeweiligen Marktsegments glänzen und nicht mit dem dynamischsten Auftritt.

Doch weil sich der sportliche Octavia RS so hervorragend verkauft, darf jetzt auch der Mittelklassewagen Superb in den "SportLine-Varianten" optisch und technisch eine etwas andere Richtung einschlagen.

Schwarzer Kühlergrillrahmen, dunkel hinterlegte Nebelscheinwerfer, schwarz lackierte Chromleisten, breite 19-Zoll-Räder und ein Heckdiffusor sind die Erkennungsmerkmale. Bei der Technik wird "SportLine" zum Ausstattungspaket.

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Denn das adaptive Fahrwerk mit drei vorwählbaren Programmen oder die Progressivlenkung, die sich mit steigender Geschwindigkeit zunehmend verhärtet, kann man auch für andere Superb-Modelle bestellen.

Ein Blick unter die Motorhaube liefert einen weiteren Beweis, dass man es hier mit keinem eigenständigen Modell zu tun hat. Denn bei der Wahl der Antriebsquelle für Limousine oder Kombi schöpfen die Superb "SportLine"-Modelle aus fast dem gleichen Reservoire wie die anderen Versionen. Lediglich die Einstiegstriebwerke wurden gestrichen.

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34 950 Euro müssen mindestens für einen üppig ausgestatteten Superb "SportLine" ausgegeben werden. Das ist dann die Limousine mit dem 150 PS starken Benzinmotor. Für den Combi verlangt Skoda 2100 Euro mehr. Die kräftigste (280 PS) und teuerste (44 190 Euro) Möglichkeit ist ebenfalls ein Benziner: der 2,0 TSI mit Allradantrieb. Dazwischen liegen der 1.8 TSI mit 180 PS und der 2,0 TSI mit 220 PS.

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Wer einen Diesel will, zahlt ab 36 790 Euro (2,0 TDI mit 150 PS). Darüber liegt der 2,0 TDI SCR mit 190 PS (38 390 Euro). Alle Motoren lassen sich mit einem Doppelkupplungsgetriebe kombinieren. Den Allrad gibt es nur für die Diesel und die Benziner mit 150 bzw. 280 PS.

Redaktion Dieter Schwab ist seit 1978 bei der Dr. Haas Mediengruppe. Er volontierte beim Heidelberger Tageblatt und war dort bis 1983 Sportredakteur. Danach wechselte er in die Lokalredaktion Buchen der Fränkischen Nachrichten, deren Leiter er 1987 wurde. Seit 2005 ist Dieter Schwab Chefredakteur.