Lichterkette für einen Rennwagen

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mid Groß-Gerau - Der "Abt Schaeffler FE02" ist ein reinrassiges Rennauto. Den Elektro-Antriebsstrang haben Schaeffler und Abt zusammen entwickelt.

© Schaeffler

Eigentlich hat sich die Formel E in die Winterpause verabschiedet. Doch das deutsche Team Abt Schaeffler Audi Sport gönnt seinem Rennwagen keine Verschnaufpause und schickt den rasanten Stromer jetzt auf eine elektrische Mission nach Japan. Genauer gesagt in die pulsierende Mega-City Tokio. Schaeffler unterstützt die "Ecology & Mobility" (ECOMO) mit einem Demonstrationslauf des Formel-E-Renners. Die Veranstaltung findet in Tokio am 23. November 2016 im bekannten Marunouchi-Viertel statt. Ziel: Bewusstsein für die Integration von ökologischer Mobilität in Metropolen schaffen.

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Am Lenkrad des Hightech-Boliden "Abt Schaeffler FE 02" sitzt der Brasilianer Lucas di Grassi, der Stammfahrer des Teams. Die Erfolgsgeschichte der weltweit ersten Rennserie für Elektrofahrzeuge begann 2014. Seit der zweiten Saison erlaubt das Reglement die Entwicklung eines eigenen Antriebsstrangs. Das führt dazu, dass sich verschiedene technische Konzepte miteinander messen. Damit ist die Formel E nicht nur für Schaeffler zu einem wichtigen Testfeld für die Entwicklung fortschrittlicher Automobil-Antriebstechnologien geworden.

Schaeffler entwickelt zusammen mit dem Team den Antriebsstrang. Die Formel E liefert dem Zulieferer wichtige Erkenntnisse für Technologien bei Hybrid- und reinen Elektrofahrzeugen. "Unser Engagement in der Formel E trägt dazu bei, dass wir die Umwelt und die Systematik im Bereich Elektromobilität besser verstehen. Dadurch ist Schaeffler in der Lage, seine Position als Entwicklungspartner und Systemlieferant weiterzuentwickeln", sagt Dr. Tomas Smetana, zuständiger Technikchef in der Region Asien Pazifik.

Das Marunouchi-Viertel in Tokio gilt als wirtschaftliches Zentrum Japans. Berühmte Tradition ist die jährliche "Marunouchi Illumination", bei der Millionen von LED-Lichtern elegant in den Bäumen entlang der Naka-Dori Street funkeln. Die Energie dafür wird mit Solar- und Windenergie produziert. Ein leuchtendes Beispiel für den nachhaltigen Umgang mit Energie.

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"Zusammen mit unseren Partnern entwickelt Schaeffler Technologien für die Mobilität von morgen. Die Unterstützung der Ecology & Mobility ist eine zusätzliche Erweiterung unseres Engagements", sagt Shinzo Yotsumoto, Präsident Schaeffler Automotive in Japan. Die Formel E sei ein Vorzeigeprojekt für künftige und ökologische Mobilität. "Gleichzeitig spiegelt die Elektro-Rennserie die neuesten Innovationen in der Automobil-Technologie wider", so Yotsumoto. Das nächste Rennen der Formel E steht erst am 18. Februar 2017 in Buenos Aires auf dem Programm.