Test Mazda CX-3 - Crossover-Modell überzeugt durch dynamisches Design und leistungsstarke Motoren / Vielseitig und komfortabel Kleines SUV mit großen Fähigkeiten

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Fabian Greulich
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Kleines Crossover-SUV mit schicker Optik: Der Mazda CX-3.

© Fabian Greulich

Er kam auf den Markt, wurde gesehen und begeisterte. Der Mazda CX-3 ist die kleinere, zugleich aber auch sportlichere Ausgabe des CX-5 und hat sich binnen kurzer Zeit zu einem echten Bestseller entwickelt.

Das Testfahrzeug in Zahlen

Motor: Vierzylinder, Reihe Hubraum: 1998 ccm Leistung: 110 kW (150 PS) bei U/min: 6000 max. Drehmoment: 204 Nm bei U/min: 2800

Normverbrauch: 6,4 Liter Super CO2-Emission: 150 g/km Testverbrauch: 7,1 Liter

Beschleunigung von 0-100 km/h: 8,7 sec. Höchstgeschw.: 200 km/h

Länge/Breite: 4275/1765 mm Höhe/Radstand: 1535/2570 mm Leergewicht: 1310 kg Zuladung: 530 kg Kofferraum: 350 bis 1260 Liter Tankinhalt: 44 Liter

Anhängelast gebremst: 1200 kg ungebremst: 625 kg

Grundpreis: 27 490 Euro

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Mit der Markteinführung im Frühjahr 2015 begann die Erfolgsgeschichte des kompakten CX-3. Vom Start weg bewies das kleine Crossover-SUV hohes Eroberungspotenzial und begeisterte die anspruchsvolle Kundschaft mit einer gefälligen Optik, effizienten Motoren, hoher Vielseitigkeit und ordentlicher Ausstattung. Es ist das vielzitierte Gesamtpaket, das bei dem Japaner im typischen Kodo-Design stimmt. Denn auch der Kaufpreis ist alles andere als ein Ausschlusskriterium: Mazda bietet seinen CX-3 bereits ab 17 990 Euro an. Im Vergleich zur zum Teil namhaften Konkurrenz ist das eine echte Ansage. Je nach Motorisierung und Ausstattung steigen die Kosten zwar deutlich an, halten aber den Abstand zu vergleichbaren Modellen der Wettbewerber.

Nach dem Motto "Wer rastet, der rostet" hat Mazda für das Modelljahr 2017 seinen CX-3 nochmals aufgefrischt. Unter anderem mit der Fahrdynamik-Regelung "G-Vectoring Control". Das in allen Motorisierungen serienmäßige System variiert durch minimale Anpassungen des Motordrehmoments die Radlasten und hebt so das Fahrverhalten auf ein neues Niveau, wozu auch Modifikationen an Fahrwerk und Lenkung beitragen. Zahlreiche Optimierungen an der Karosserie minimieren zudem Geräusche und Vibrationen.

Fahrspaß versprechen die ebenso lebhaften wie sparsamen Skyactiv-Antriebe, die im Mazda CX-3 mit kraftvoller Leistungsentfaltung und hoher Effizienz punkten. Zur Auswahl stehen die Benzin-Direkteinspritzer Skyactiv-G 120 mit 120 PS und Frontantrieb (ab 17 990 Euro) und G 150 mit 150 PS und Allradantrieb (ab 24 990 Euro, Testversion). Außerdem der Diesel Skyactiv-D 105 mit 105 PS und Frontantrieb (ab 21 990 Euro).

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Mit fließenden Linien, der weit nach hinten versetzten Fahrerkabine und vielen weiteren Designmerkmalen zeigt der Mazda CX-3 auf Anhieb seine Familienzugehörigkeit. Die Front strahlt mit dem für Mazda typischen Kühlergrill mit sieben horizontalen Lamellen und dem verchromten Flügelmotiv, das sich mit moderner Lichtleittechnik bis in die Scheinwerfer fortsetzt, Selbstbewusstsein aus. Scharf geschnitten, wie die Augen eines Raubtiers auf der Jagd, sind sie ab der Ausstattungslinie Exclusive-Line auch in hochmoderner, besonders leuchtstarker und effizienter LED-Ausführung inklusive Nebelscheinwerfern und Tagfahrlicht erhältlich.

Am Heck betonen die sauber gestaltete Kofferraumklappe und eine separate Aussparung für das Kennzeichen den kurzen hinteren Überhang des Fahrzeugs. Die Rückleuchten spannen sich bis in die Heckklappe hinein und zitieren die Form der Frontscheinwerfer.

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Wendig und spritzig wie ein Sportwagen, kraftvoll und hochbeinig wie ein Offroader, komfortabel und geräumig wie eine Limousine. Der CX-3 bietet von allem etwas, ohne wirklich Spezialist in einer dieser Kategorien zu sein. Das ist auch nicht der Anspruch. Der große Trumpf, den Mazda mit seinem Crossover-SUV ausspielt, ist dessen Vielseitigkeit. Niemand will damit wirklich ins Gelände, aber die Fähigkeit, mal abseits befestigter Straßen über Schotter oder eine nasse Wiese fahren zu können, ist ein großes Plus. Der CX-3 ist auch kein Rennwagen, der allen davonfährt. Aber er ist ausreichend motorisiert, um mal eben auf die Tube zu drücken, auf der Landstraße sicher zu überholen, oder auf der Autobahn Kilometer zu machen. Und ein Transporter ist er genauso wenig, aber trotzdem geht alles rein, was man im Alltag so in seinem Auto zu verstauen hat. Das Kofferraumvolumen beträgt standardmäßig 350 Liter und kann durch Umklappen der im Verhältnis 60:40 geteilten Rückbank auf bis zu 1260 Liter erweitert werden. Das reicht in der Regel.

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Das kleine Crossover-Modell verbindet das Beste aus verschiedenen Welten. Das gilt übrigens ebenso für den Innenraum. Die für ein SUV typisch hohe Sitzposition und ausgezeichnete Rundumsicht treffen hier auf durchdachte Strukturen und ein ordentliches Maß an Komfort. Hinzu kommen reichlich Fahrspaß und das volle Programm an aktiver und passiver Sicherheit. Ein weiteres Plus: Mazda bietet eine umfangreiche Serienausstattung.

Redaktion Leiter der Redaktionen Tauberbischofsheim, Wertheim und Regionales