Viernheim

Wirtschaft Treffen von „Wir Unternehmen für Viernheim“ / Spenden für den Verein Kleine Glücksritter gesammelt

Neue Rekordmarke im Kinopolis

Archivartikel

Viernheim.Die Vorbereitungen waren umfangreich, nicht immer einfach, aber die Arbeit hat sich gelohnt. Beim 8. After-Work-Unternehmertreffen der Initiative „Wir Unternehmen für Viernheim“ (WUfV)wurde am Donnerstagabend im Kinopolis Rhein-Neckar mit mehr als 150 Gästen eine neue Rekordmarke.

„Die Zahl hat sich von Jahr zu Jahr gesteigert, was für die Attraktivität unseres Treffens spricht“ freute sich der städtische Wirtschaftsförderer Alexander Schwarz vom Organisationsteam über den Zuspruch.

Perfektes Ambiente

Dazu lieferte das Lichtspielhaus neben dem Rhein-Neckar-Zentrum das perfekte Ambiente. „Wir hätten uns in den Anfängen nicht träumen lassen, einmal einen ganzen Kinosaal zu füllen. Mittlerweile sind wir unserem Ursprungsgedanken, Unternehmer und Selbstständige zu gewinnen und Kontakte zu ermöglichen, sehr nahe gekommen“ war auch WufV-Sprecher Wolfgang Hofmann bei seiner Begrüßung hoch zufrieden.

Nachdem Bürgermeister Matthias Baaß und Erster Stadtrat Jens Bolze wegen anderweitiger Verpflichtungen absagen mussten, begrüßte Hofmann mit Norbert Schmitt und Alexander Bauer zwei hessische Landtagsabgeordnete. Ein weiterer wichtiger Aspekt war der Einsatz für eine gute Sache. An diesem Abend wurden wieder Spenden gesammelt, die dem Verein „Kleine Glücksritter“ zugutekommen werden.

Der Verein wurde vor fünf Jahren von der Paralympics-Siegerin im Dressurreiten Hanne Brenner gegründet, die ihr Anliegen im Kinopolis persönlich vorstellte und dabei ihre persönlichen Beweggründe eindrucksvoll schilderte.

„Wir ermöglichen schwerkranken Kindern und deren Geschwistern, bei den Reitstunden in eine andere Welt einzutauchen. Es ist immer wieder ergreifend, wenn man in die glücklichen Gesichter der Kinder blickt. Hierfür danke ich besonders den Unterstützern aus Viernheim, die mir bei der Umsetzung der Idee geholfen haben“, gab die immer noch begeisterte Reiterin einen Einblick in ihre Gefühlswelt.

Kempf stellt Unternehmen vor

Für das Kinopolis reihte sich Marketingleiter Bastian Kempf in die Reihe der Redner ein und stellte das seit mehr als 100 Jahren existierende Familienunternehmen vor. „Es ist natürlich toll, so viele Viernheimer Geschäftsleute unter einem Dach zu haben. Natürlich hat das Kinopolis auch für Firmen, aber auch für Privatleute tolle Angebote“ betrieb Kempf ein bisschen Eigenwerbung, die mit einem kurzen Feuerwerk im Kinosaal aufgewertet wurde.

Rascheln in der Büchse

Die Gäste konnten aber auch weitere wichtige Informationen für ihren beruflichen Alltag mitnehmen. Mit Rainer Frieß, Diplom-Betriebswirt (BA), referierte ein bundesweit bekannter Betriebsberater über die Möglichkeiten, Umsatz und Gewinn zu steigern. Dabei stellte er in einer Kurzversion die sieben wichtigsten Faktoren vor, mit denen selbst Kleinunternehmer ihre Zahlen verbessern können.

Der Stuttgarter ist mit einer Viernheimerin verheiratet, hat auch einige Freunde in der Brundtlandstadt und verzichtete wohl auch deshalb und für den ausgesprochen guten Zweck auf ein Honorar.

Für Wolfgang Hofmann war das ein wichtiger Aspekt des Abends, er forderte die Gäste auf, bei den Spenden für den guten Zweck großzügig zu sein. „Es muss nicht klimpern in der Sammelbüchse, es darf gerne auch rascheln“.

Beim abschließenden Sturm auf das kalte Buffet kamen die Geschäftsleute ins Gespräch, so wie es sich die Initiative „Wir Unternehmen für Viernheim“ vorgestellt hatte und bisher immer praktizierte.

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