Viernheim

Baugebiet Stadtverwaltung und Kirchengemeinden begrüßen Neubürger von Schmittsberg II

„Einfach mal Hallo sagen“

Viernheim.Nachdem sich alle Baugrundstücke im Gebiet Schmittsberg II im Besitz der Stadt Viernheim befanden, konnte ab Mitte Mai 2016 mit dem Erstellen der Einfamilienhäusern und der Reihenhäuser begonnen werden. Dank der regen Nachfrage sind heute fast alle Grundstücke bebaut und so haben viele junge Familien mit Kindern im Neubaugebiet am Westrand Viernheim ihre neue Heimat gefunden.

Grund genug, dachte sich Herbert Kohl, Gemeindereferent der katholischen Gemeinde St. Hildegard/St. Michael, einmal „Hallo“ zu sagen. Seiner Idee schlossen sich die Stadtverwaltung und Pfarrer Klaus Traxler von der evangelischen Christuskirchengemeinde gerne an. So waren am Samstag am Spielplatz Edeltraud-Wacker-Straße, Ecke Christine-Steuerwald-Straße ein Zelt, Bierzeltgarnituren und Stehtische aufgebaut. Durch Presseberichte, auf Facebook und persönliche Einladungen in den Briefkästen waren alle Bewohner des Schmittsberg II-Viertels zu diesem Neubürgertreffen eingeladen worden.

Ab 15 Uhr standen bei strahlendem Sonnenschein Brezeln sowie Apfelsaftschorle und Wasser bereit. Noch keine Neubürger da?! Doch wenige Minuten später setzte ein regelrechter Strom von Müttern, Vätern und vielen Kindern ein.

Rutschbahn und Kletterburg

Die Kinder nahmen sofort die kleine Blockhütte, die Rutschbahn und die Kletterburg in den Sandkästen in Beschlag, während die Eltern von Herbert Kohl begrüßt wurden.

Auch Bürgermeister Matthias Baaß und Erster Stadtrat Jens Bolze sowie Pfarrer Traxler hatten sich ebenfalls nicht nehmen lassen, die Bewohner von Schmittsberg II in Viernheim Willkommen zu heißen. Sowohl die Stadt Viernheim als auch die beide Kirchengemeinden hatten umfangreiches Informationsmaterial für die Neubürger ausgelegt.

Bürgermeister Baaß, der erstmals diesen Spielplatz besuchte, zeigt sich auch erfreut über Elektro-Ladestationen, die er in den Vorgärten gesehen hatte. Er begrüßte es ausdrücklich, dass – nachdem es keine städtischen Neubürger-Rundgänge mehr gibt, nun auf kirchliche Initiative ein Neubürgertreffen zustande gekommen ist.

Mittlerweile waren alle untereinander ins Gespräch gekommen. Thorsten Schüller wohnt seit Juni 2017 mit Frau und Kind im eigenen Heim. Er hat schon viele Nachbarn getroffen. Er berichtet, dass sich die Familie im Schmittsberg II sehr wohl fühlt. Julia Erdinc ist mit ihrem Mann und und ihrem dreijährigen Sohn im März 2018 von der Georg-Büchner-Straße ins eigene Reihenhäuschen in Schmittsberg II umgezogen. Bald erwartet sie ihr nächstes Kind. Sie ist froh, dass sie nun eine Zusage für einen Kindergartenplatz (im evangelischen Sonnenschein-Kindergarten) für ihren Sohn im November bekommen hat. „Auch wenn es leider am anderen Ende der Stadt ist“. Auch für Herbert Kohl stellt die Versorgung mit Kindergartenplätze ein vordringliches Problem dar. So konnte bei persönlichen Gesprächen in zwangloser Atmosphäre auch das zur Sprache gebracht werden, „wo der Schuh drückt“.

Es bleibt zu hoffen, dass dieses Neubürgertreffen weitere Nachahmer finden wird und dass die Kirchengemeinden und die Stadt den Neubürgern auf diese Weise ihre Wertschätzung mitteilen können.

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