Lokalsport Südhessen

Leichtathletik Spargellauf lockt bei besten Bedingungen mehr als 1200 Starter nach Lampertheim / Nina Gundlach und Björn Kuttich über 10 Kilometer siegreich

Wassiluk und Totaro dominieren Halbmarathon

Archivartikel

Lampertheim.Die 31. Auflage des Lampertheimer Spargellaufes ist in jeder Hinsicht ein Erfolg gewesen. Nachdem im Vorjahr tropische Temperaturen für keine optimalen Voraussetzungen gesorgt und nur etwa 800 Läufer ans Sportfeld gelockt hatten, sah es diesmal besser aus. Etwas über 20 Grad und leichter Wind bedeuteten gute äußere Bedingungen, weshalb sich die Veranstalter über 1200 Starter freuen durften.

Den Anfang machten die Bambini, die lautstark von ihren Eltern angefeuert wurden. Nicht anders verhielt es sich beim Schüler-Lauf der 150 Acht- bis Zehnjährigen, dessen Sieger Henrik Jung nach 7:59 Minuten das Ziel erreichte. Beim 5-Kilometer-Lauf gingen ab 17 Uhr gar 354 Teilnehmer an den Start. Bei den Männern setzte sich Dario Hördemann vom KSV Baunatal in 16:50 Minuten durch, bei den Frauen benötige Louise Duterage als Erstplatzierte 20:52.

Viel Unterstützung an der Strecke

Punkt 18 Uhr fiel zeitgleich der Startschuss zum 10-Kilometer-Lauf und zum Halbmarathon. Über 400 Aktive durchliefen die Strecke durch die Innenstadt, den Lampertheimer Stadtteil Neuschloss und zurück zum Sportfeld, vorbei an zahlreichen Versorgungsposten und applaudierenden Zuschauern.

Über die 10 Kilometer hieß der Sieger bei den Männern in 35:13 Björn Kuttich, bei den Frauen in 47:29 Nina Gundlach. Wie schon in den Vorjahren sah der Halbmarathon souveräne Sieger: Der Hüttenfelder Pasquale Totaro hatte nach 1:18:44 Stunden zwei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Rolf Ciesielski.

„Ich habe meine persönliche Bestzeit gleich um drei Minuten verbessert“, war Totaro sehr zufrieden mit dem Resultat. Der 39-Jährige hatte 2018 den 2. Platz belegt. Bei den Frauen lief die Darmstädterin Petra Wassiluk ebenfalls ein einsames Rennen. Nach 1:26:35 hatte sie neun Minuten Vorsprung vor Yvonne Jung aus Speyer. Dabei wirkte sie nicht wirklich ausgelaugt und bezeichnete ihre Vorstellung als „Trainingslauf“. „Ich hätte noch schneller laufen können, habe aber morgen noch ein Rennen“, so die 49-Jährige, die sich in der Vorbereitung für den im September stattfindenden Berlin-Marathon befindet. jkl

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