Lokalsport Südhessen

Kegeln SG Lampertheim kassiert ein 5640:6097

Plankstadt eine Nummer zu groß

Archivartikel

Plankstadt.Für die Bundesligakegler der SG Lampertheim gab es am vergangenen Wochenende in der Fremde erwartungsgemäß nichts zu holen. Bei der klaren 5640:6097-Niederlage gegen Freiholz Plankstadt hatten die Spargelstädter zu keiner Zeit eine Chance, um beide Punkte mitzunehmen.

In der über sechs Bahnen gespielten Partie starteten Bernd Günderoth, Holger Thiemig und Ralf Schmitt für die Lampertheimer. Die Plankstädter eröffneten gewohnt stark (252/256/264), hier hielt nur Ralf Schmitt (261) mit. Sowohl Bernd Günderoth als auch Holger Thiemig kamen nicht so recht in ihr Spiel.

Holger Thiemig tat sich auch auf der zweiten Bahn schwer, ließ aber bei den letzten 100 Wurf den Knoten platzen (261/264). Dank dieser beiden Durchgänge steigerte er sich auf insgesamt 942 Holz, musste aber gegen Marco Mergenthaler (1000) dann doch insgesamt 58 Zähler abgeben. Ralf Schmitt konnte die Leistung seiner Startbahn nicht halten und beendete mit ausbaufähigen 932 Holz die Partie. Sein Gegenspieler Andreas Tippl (1020) nahm ihm 88 Holz ab. Bernd Günderoth spielte mit Durchgängen um 230 konstant aber ebenfalls zu brav und kam letztlich auf 928 Zähler. Gegen Jens Petri (995) bedeutete dies weitere 67 Minuszähler für die Lampertheimer und die Gewissheit, dass hier nichts zu holen ist.

Steffen Back im Schlusstrio

Im Schlusstrio war Steffen Back nach überstandener Grippe wieder zurück im Team. Allerdings tat auch er sich auf dem Plankstädter Geläuf schwer und kam nur auf 917 Holz und damit auf 95 Zähler weniger als Thomas Hörner (1012).

Kevin Günderoth startete mit 252 Holz auf der ersten Bahn stark, konnte das Niveau allerdings nicht ganz halten und endete mit 950 Holz. Er hatte es an diesem Tag mit dem Tagesbesten Kai Schneider (1039) zu tun. Bester Lampertheimer in Plankstadt war am Ende Niklas Schulz, der sich mit einer konstanten Leistung von Durchgang zu Durchgang steigerte, und sich auf 971 Zähler kegelte. Doch auch für ihn war Daniel Zirnstein (1031) eine Nummer zu groß.

Weiter auf dem Relegationsplatz

Vom Gesamtergebnis her ist das Auftreten der Lampertheimer Kegler auf den ersten Blick schon etwas enttäuschend, doch auch mit einem höheren Resultat wäre an diesem Tag der Ausgang auf jeden Fall der Gleiche geblieben. Da alle Mitabstiegskonkurrenten an diesem Tag nicht punkten konnten, verharren die Südhessen weiter auf dem Relegationsplatz. Diesen am Ende zu erreichen, bleibt das große Ziel der Lampertheimer SG-Truppe.

Am kommenden Samstag stellt sich in der Biedensandhalle dann der amtierende Vizemeister Rot Weiss Sandhausen zum Vorrundenabschluss der Bundesliga vor. Die Sandhäuser spielen in dieser Saison allerdings sehr wechselhaft – vielleicht ist dies die Chance für die Spargelstädter, um eine Überraschung zu schaffen. red

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