Lokalsport Südhessen

Frauenhandball-Bundesliga Flames aus Bensheim verlieren in Buxtehude

Gute Moral bleibt unbelohnt

Buxtehude/Bensheim.Die HSG Bensheim/Auerbach schnupperte am Samstagabend beim Buxtehuder SV an einer Sensation, konnte die 25:31 (14:16)-Niederlage vor 1000 Zuschauern aber nicht verhindern.

„Wir haben dem Buxtehuder SV das Leben sehr schwergemacht. Wir haben es geschafft, dass er sich die Punkte erkämpfen muss, und waren teilweise auf Augenhöhe. Allerdings haben wir es in ein, zwei Situationen versäumt, den Lucky Punch zu setzen. So war Buxtehude am Ende die glücklichere Mannschaft“, sagte die HSG-Trainerin Heike Ahlgrimm. Beim Gegner überzeugten die schnelle neunfache Torschützin Lone Fischer sowie Annika Lott und Isabelle Dölle.

Bei den Gästen fehlte neben den verletzten Simone Spur Petersen und Josephine Körner auch Rafika Ettaqi (Trainingsrückstand). Die Flames lagen durch Treffer von Carolin Schmele (2) und Sarah van Gulik mit 3:1 vorne (6.). Torhüterin Jessica Kockler gelang das spektakuläre 6:5 für Bensheim (13.). Die letzte HSG-Führung erzielte Merel Freriks zum 13:12 (25.). Danach legte das Leun-Team einen 4:0-Lauf zum 16:13 kurz vor der Pause hin.

Zwischenspurt vom 24:17 zum 24:23

Der Favorit begann auch die zweite Hälfte stark und führte mit 20:15 (41.). Nachdem Christina Haurum den Vorsprung auf 24:17 für den BSV ausbaute (46.), zeigten die Flames eine tolle Moral und Anja Hoekstra verkürzte auf 23:24 (54.). Dann kassierten die Gäste in Überzahl zwei Tore zum 23:26. Nicht zuletzt führten vier gegen die HSG ausgesprochene Zeitstrafen in den letzten 20 Minuten zum 25:31-Endstand.

„Nach der Pause hatten wir uns fest vorgenommen, dort weiterzumachen, wo wir nach dem 14:16 aufgehört haben. Wir sind jedoch nicht so gut aus der Kabine gekommen, hatten ein paar schlechte Minuten und dadurch den Kopf verloren. Nach meiner dritten Auszeit habe ich umgestellt, was zu einer richtig starken Phase meiner Mannschaft führte. Buxtehude blieb zehn Minuten ohne Tor. Acht Minuten vor Schluss waren wir wieder bis auf ein Tor dran, haben es aber da verpasst, das Unentschieden zu machen. Zwei, drei Abspiel- und Fangfehler nutzte der Gegner wieder zu einer deutlichen Führung“, so Heike Ahlgrimm zum zweiten Durchgang.

„Wir haben teilweise sehr gut gespielt, waren dann aber verunsichert und haben so Buxtehude zurückkommen lassen. Wir haben uns aber wieder bis auf 23:24 zurückgekämpft, leider aber nicht mehr den Umschwung geschafft. Am Ende haben wir zu hoch verloren“, sagte Sarah van Gulik. ba/ü

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