Lokalsport Südhessen

Sportregion Anmeldung zu Programm „Sportverein 2020“ möglich / Inklusion als ein Schwerpunkt

Bewerbungsfrist für Förderaktion läuft

Archivartikel

Metropolregion.Welche Aufgaben kommen auf die Sportvereine in den nächsten Jahren zu? Wie kann ich treue Trainer neu motivieren und zusätzliche Helfer finden? Mit welchen Angeboten werde ich den Ansprüchen der Mitglieder gerecht und kann neue gewinnen? Auf diese und viele weitere Fragen soll das Programm „Sportverein 2020“ Antworten geben. Bei der Neuauflage des Projektes geht es dieses Mal vor allem darum, die Vereinsangebote für Zielgruppen mit besonderem Inklusions- und Integrationsbedarf neu- oder weiterzuentwickeln.

Ab sofort können sich Clubs aus der Metropolregion Rhein-Neckar um eine Teilnahme an dieser Initiative bewerben. Bis zu 24 Vereine werden ausgewählt. Teilnehmer einer der Runden zwischen 2014 und 2016 für „Sportverein 2020“ sind explizit erwünscht. Die Frist, um die Unterlagen im Internet (www.sportverein2020.de/ablauf-bewerbung/) auszufüllen und abzuschicken läuft am 5. Oktober ab.

„Sport, Bewegung und Gesundheit gemeinsam auszuüben, bringt Menschen aus unterschiedlichen Lebenslagen und Kulturen zusammen. Deshalb sind Sportvereine wichtig, um Integration und Teilhabe in der Gesellschaft zu fördern“, erklärt Karin Heyl, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei BASF. Das Chemieunternehmen ist Initiator des Projektes. Und Stephanie Wirth, die Geschäftsführerin der Sportregion ergänzt: „Die Initiative Sportverein 2020 hat in den vergangenen Jahren viel in der Metropolregion Rhein-Neckar bewegt und die regionalen Sportvereine für die zukünftigen Herausforderungen des demografischen Wandels bestens gerüstet.“

Das Programm umfasst vier Leistungsbausteine, die aufeinander aufbauen und sich ergänzen: Zunächst wird ein individuelle Kompetenzpaket geschnürt. „Für die teilnehmenden Sportvereine werden zum Themenfeld Inklusion und Integration individuelle Kompetenzpakete erstellt, die Inklusions- und Integrationsinstrumente, zum Beispiel Fortbildungen für Vereinsmitarbeiter oder Informationen zu Fördermöglichkeiten beinhalten“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Anschließend beginnt die Coaching-Phase. Hier sollen die Clubs beim Aufbau oder der Weiterentwicklung von Kooperationen unterstützt werden. In zwei Praxisforen sollen sich die beteiligten Vereine mit Organisationen austauschen. Zum Abschluss soll das „Netzwerk 2020“ zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch geknüpft werden.

Zusätzlich gibt es einen weiteren Anreiz: „Teilnehmende Clubs haben zusätzlich die Möglichkeit, eine Förderung von bis zu 1000 Euro durch die Unterstützung der BASF für im Zuge der Initiative entwickelte förderfähige Kooperationsprojekte zu erhalten“, vermelden die Projektverantwortlichen.

Interessierte Vereinsmitglieder und -verantwortliche sollten sich einen Termin bereits vormerken: am Samstag, 13. Oktober, findet das Praxisforum „Kooperation und Inklusion“ am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg statt. Es steht allen Vereinen des Badischen Sportbundes Nord, des Sportbundes Pfalz sowie der Sportkreise Bergstraße (Hessen) und Worms (Rheinhessen) offen.

Info: Weitere Infos unter sportverein2020.de

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