Lampertheim

Brauchtum Wettbewerb bei Howwemer Kerb sorgt für große Gaudi / Bierkästenstapeln als Aufgabe

Wer schiebt am schnellsten?

Hofheim.Die Howwemer Kerb lief am Montag nochmals zur Hochform auf: Einen Grund dafür bildete zweifelsohne das Schubkarrenrennen am Nachmittag, das förmlich die Massen ins Kerbedorf lockte, unter ihnen auch Bürgermeister Gottfried Störmer und Ortsvorsteher Alexander Scholl. An der Gaudi beteiligten sich erneut mehrere Teams: vier bei den Kleinen, weitere 14 im Erwachsenenrennen, die in der verlängerten Backhausstraße auf den Parcours geschickt wurden. Der Kerbeborschverein hatte als Organisator die ganze Aktion fest im Griff.

Dabei war nicht nur das Tempo ausschlaggebend, auch Geschicklichkeit und Trinkfestigkeit spielten eine wichtige Rolle beim Kampf um die Plätze. Gleich nach dem Start galt es, drei Ringe von einer Limbostange zu lösen, um dann direkt den mit Pylonen ausgelegten Slalom zu meistern. An der Haltelinie mussten die Wettkämpfer mit den erworbenen Ringen ein Ziel treffen, erst danach ging es weiter. Doch damit war die Herausforderung noch nicht genug. Das Gefährt musste abgestellt und Bierkästen gestapelt werden.

Kurze Erfrischung

Für die Kleinen gab es eine Erfrischung, den Großen schmeckte der Gerstensaft, um dann im Vollsprint die Karre wieder zu erreichen und ins Ziel zu rollen. In nur 1:28 Minuten meisterten die beiden „Feuerflitzer“ Naja und Linus Seib den Parcours und holten sich im Nachwuchsrennen Platz eins vor den „Kerbemondagskindern 3.0“ mit Emma Reder und Julian Keim, die sieben Sekunden mehr benötigten. Die Schubkarren für die Kleinen hatte Peter Bär umgebaut.

Spannend verlief die Entscheidung im Erwachsenenrennen. Ständig wurde die Bestzeit überboten. Am Ende lag das Team „Eleven“ mit Stefan Knies und Markus Menzel in 1:12 Minuten vor den „Cousengs“ Fabian Kreiling und Sebastian Gashi (1:21) sowie der Freiwilligen Feuerwehr mit Heiko Seib und Wilfried Glassl (1:25 Minuten). Gleich drei Teams schickte Keller, Ihne & Tesch als „KIT-Crew“ ins Rennen. Mit dabei auch Hofheims ehemaliger Hausarzt Jürgen Lüber mit Anette Eckert als die „Spritzköpf“, die sich in 1:50 Minuten wacker schlugen. fh

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