Groß-Rohrheim

Einsatz Polizeihubschrauber, Feuerwehr, Taucher und Spürhunde in Groß-Rohrheim unterwegs / 59-jähriger Mann ist zuletzt am Montag gesehen worden

Rettungskräfte weiten Suche nach Vermisstem aus

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW), Polizei, Taucher und Spürhunde haben gestern in einer großangelegten Aktion nach einem 59-jährigen Mann aus Groß-Rohrheim gesucht. Bis Redaktionsschluss ist er nicht gefunden worden. Nach Angaben der Polizei wurde er zuletzt am Montag gegen 9 Uhr im Bereich der Lindenhofschule gesehen.

Am Montagabend ist bei der Polizei die Vermisstenmeldung eingegangen. Über Facebook läuft seit Dienstag die Suche der Familie. „Hintergründe zum Verschwinden liegen uns bislang nicht vor. Wir wissen aber, dass der Mann nicht auf Medikamente angewiesen ist“, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Einsatzzentrale wurde gestern Nachmittag am Feuerwehrgerätehaus in Groß-Rohrheim aufgebaut. Von dort schwärmten die zahlreichen Helfer – unter anderem auch vom Bauhof Groß-Rohrheims – zur Suche in Richtung Rhein aus.

„Spürhunde waren auch schon am Dienstagabend unterwegs“, berichtete Bürgermeister Rainer Bersch vor Ort. Diese kamen aber nicht auf offizielle Anfrage, sondern über private Kontakte der Familie nach Groß-Rohrheim. Die Tiere hätten die Spur an der Lindenhofschule aufgenommen und am Damm in der Nähe des Rheins verloren. Die Hitze habe die Suche allerdings erschwert. „Die Hunde halten nicht so lange durch, zudem lassen sich Spuren bei kühlem und feuchtem Wetter besser verfolgen“, erklärte Bersch. Gegen 22.30 Uhr habe die Feuerwehr die Suche am Dienstag abgebrochen. „Das hat in der Dunkelheit mit Taschenlampen keinen Sinn mehr gemacht“, sagte der Bürgermeister.

Gestern Nachmittag wurde die Suchaktion dann ausgeweitet. Dabei überflog auch ein Polizeihubschrauber die Gegend. Spürhunde unterstützten die Helfer gegen Abend – wegen der hohen Temperaturen war dies nicht früher möglich. Zudem sollten Taucher ein Wasserloch in der Nähe des Rheins absuchen. Es ist in Groß-Rohrheim als „Neuloch“ bekannt.

Beteiligt waren Brandschützer aus Groß-Rohrheim, Biblis, Nordheim und Wattenheim. Zudem war die Feuerwehr Lampertheim mit ihrem Einsatzleitwagen vom Katastrophenschutz samt Personal vor Ort. Zwischendurch eilte die Bibliser Wehr zurück in die Gemeinde, weil eine Person am Bahnhof vom Zug erfasst und verletzt wurde. Nachdem der Rettungsdienst diese übernommen hatte, kehrten die Helfer zurück zur Suche an den Rhein.

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