Groß-Rohrheim

Nachkerwe Rara zieht positive Bilanz / Schätzspiel aufgelöst und Umzugswagen prämiert

Fröhliches Fest zum Abschluss

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Eine gelungene Premiere feierte der Kerwe- und Traditionsverein Rara Groß-Rohrheim bei seiner traditionellen Nachkerwe. Erstmals fand diese nicht in einer Gaststätte statt, sondern wurde vom Verein in der Rathausscheune ausgerichtet. Bei diesem Fest wurden die schönsten Umzugswagen prämiert. Der erste Platz ging an das Gespensterschloss des Kommunalen Kindergartens. Ebenso wurden die Gewinner des Schätzspiels bekannt gegeben.

„Für uns ist die Nachkerwe eigentlich die einzige Gelegenheit, um selbst mal zu feiern“, erzählte Carolin Wagner vom Vorstand des Kerwe- und Traditionsvereins. Bereits um 17 Uhr begann die Feier. Carolin Wagner gab ein Resümee zum Kerwewochenende ab. Dieses sei einfach super gelaufen. Sie lobte die 23 Kerweborsch für deren Einsatz und die tollen Vorführungen bei der Showtime. Sie hätten gut acht Wochen dafür geübt. „Und zum ersten Mal mussten sie bei ihren Tänzen gleich drei Zugaben geben, die Besucher waren restlos begeistert“, freute sich Wagner über den Erfolg der Jungs.

Der Kerweumzug sei wieder ein Höhepunkt gewesen. Es gab 17 Teilnehmer, die aus dem Ort, aber auch aus der Region stammten. Ebenso wichtig seien die Teilnehmer am Kerwedorf in der Bürgerhalle. Zum festen Kern gehören Stände des Reit- und Fahrvereins, des Turnvereins, des Fußballvereins, des Tennisclubs und der Freien Wähler. Auch der Rara hat einen Stand. Die Rohrheimer Blasmusik spielte zur Baumaufstellung, zum Fassbieranstich und Frühschoppen. „Uns macht die Organisation der Kerwe immer viel Spaß. Der Vorstand besteht in dieser Konstellation seit sechs Jahren. Da passt alles. Außerdem unterstützen uns die Borsch und die Gemeinde“, betonte Carolin Wagner.

Für die Prämierung des schönsten Umzugswagens wurden Stimmzettel an die Zuschauer ausgeteilt, auf dem sie ihren Favoriten notieren konnten. Bei der Auszählung kam der kommunale Kindergarten mit 94 Stimmen auf Rang eins, gefolgt von den Löschzwergen der Freiwilligen Feuerwehr (47 Stimmen) und der Band „Lime Green“ (43 Stimmen). Rara-Vorsitzender Sascha Drexler dankte allen Teilnehmern, die mit Engagement und kreativen Ideen den Umzug bereicherten. Für den Erstplatzieren gab es 250 Euro, 150 Euro für Rang zwei und 100 Euro für Platz drei.

Platzende Luftballons

Dann wurde das Schätzspiel aufgelöst. Die Besucher konnten raten, wie lange die 23 Borsch brauchen, um jeweils einen Luftballon zum Platzen zu bringen. Eine Punktlandung gelang Hannah Holdefehr mit 1385 Sekunden, Matthias Lammel schätze 1380 Sekunden und Hans Baumann sowie Julia Hegemann 1377 Sekunden.

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