Bürstadt

Europawahl II Rathäuser in Bürstadt, Biblis und Groß-Rohrheim haben bereits viele Unterlagen verschickt

Viele haben Stimmzettel schon zu Hause

Bürstadt.Das Interesse an der Europawahl am 26. Mai ist da. Das lesen die Rathausmitarbeiter in Bürstadt, Biblis und Groß-Rohrheim vor allem an den Briefwahlanträgen ab. In Bürstadt gibt es 11 851 Wahlberechtigte, 1500 haben sich die Unterlagen nach Hause schicken lassen. In Biblis werden rund 7000 Bürger aus Deutschland und mit weiteren Staatsangehörigkeiten der EU zur Urne gebeten. Knapp 1000 haben Briefwahl beantragt. In Groß-Rohrheim sind rund 2900 Bürger stimmberechtigt, elf Prozent haben bereits die Wahlunterlagen zu Hause.

Die Briefwahl kann noch bis Freitag, 24. Mai, um 18 Uhr beantragt beziehungsweise die Unterlagen in den Rathäusern abgeholt werden. Die Stimmzettel müssen dann bis Sonntag, 26. Mai, um 18 Uhr wieder zurück sein, damit sie für die Auszählung berücksichtigt werden können.

Wer persönlich zur Wahl geht, hat dazu von 8 bis 18 Uhr die Möglichkeit und sollte seine Wahlbenachrichtigung mitbringen. In Bürstadt gibt es Veränderungen bei den Wahllokalen. In Bobstadt (Wahlbezirke 8 und 9) wird nicht in der Astrid-Lindgren-Schule gewählt, sondern im Alten Rathaus. „Im Wahlbezirk 3 ist ein Fehler in der Wahlbenachrichtigung passiert“, erklärt Michael Molitor vom Hauptamt. Die Wahlberechtigten wählen in der Kindertagesstätte Spatzennest in der Schubertstraße, nicht, wie aufgedruckt, in der Schillerschule. Und es gibt noch eine Besonderheit: Der Wahlbezirk 11 (Erich Kästner-Schule 2) ist als repräsentativer Bezirk für die Wahlprognosen und Hochrechnungen ausgewählt.

In Biblis und Groß-Rohrheim bleibt in Sachen Wahllokale alles wie gewohnt. Die Groß-Rohrheimer wählen im „Treff 21“ und im kommunalen Kindergarten. „Dieser ist trotz Bauarbeiten zugänglich“, erklärte Klaus Menger vom Hauptamt. In Biblis gibt es ein Wahllokal in Nordheim, eines in Wattenheim und vier in Biblis.

Die Wähler müssen sich zwischen 40 Vorschlägen entscheiden und dann ihre Stimme vergeben. Für die Wahlhelfer heißt das, dass sie entsprechend viele Stapel bilden müssen – allerdings nur einmal, da es ja in diesem Fall keine Zweitstimmen gibt. kur

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