Bürstadt

Kommunalpolitik Ausstattung des Freibads Bürstadt Thema

Seifenspender gewünscht

Archivartikel

Bürstadt.Im Freibad ist es unmöglich, sich nach einem Toilettengang mit Seife die Hände zu waschen. Das erzählte Edith Appel-Thomas (SPD) bei der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung und dem Sozialausschuss, um den SPD-Antrag auf Seifenspender im Freibad zu begründen. „Ich finde das sehr bedauerlich in einem öffentlichen Gebäude. Man sollte darauf achten, dass die Keime nicht verbreitet werden.“

Die Stadt hat bereits beim Gesundheitsamt angefragt, demnach sei es nicht nötig, dort Seifenspender zu haben. Ursula Cornelius (CDU) stellte sich klar gegen den Antrag, und ihr Fraktionskollege Alexander Bauer schlug vor, dies bei der Begehung vor der nächsten Freibadsaison zu besprechen. Am Ende zog die SPD ihren Antrag zurück und vertagte ihn auf die Begehung. Bürgermeisterin Bärbel Schader versprach, diese sehr viel früher, also beispielsweise im März und nicht erst Anfang Mai zu machen. Dann soll besprochen werden, ob jeweils auf der Herren- und der Damentoilette ein Seifenspender installiert wird. Kirstin Garb (CDU) hatte bemängelt, dass es außerdem keinen Mülleimer auf der Damentoilette gebe. Auch dieser Punkt soll dann noch einmal zur Sprache kommen. Danach verabschiedete sich der Sozialausschuss.

21 altengerechte Wohnungen

Zwischen Mainstraße 54 und Kirschstraße sollen 21 altengerechte Wohnungen entstehen. Dafür wurde der Bebauungsplan verabschiedet. Boris Wenz (SPD) lobte die geplante Tiefgarage. Kritik kam von Stefanie Ackermann (Grüne), wegen der vier Stockwerke – ihrer Ansicht nach zu viele. SPD-Fraktionsvorsitzender Franz Siegl freute sich darüber, dass es Investoren für das neue Gebäude gibt, die die 40 Stellplätze in der Tiefgarage finanzieren und darüber hinaus bezahlbaren Wohnraum schaffen würden. Bis auf Ackermann stimmten alle Ausschussmitglieder für den Bebauungsplan.

Die SPD beantragte zudem, die Kosten für eine Absenkung der Bürgersteige in den neuen Haushalt mitaufzunehmen. „Das sind Stolpersteine. Zum Beispiel ist es schwierig mit Kinderwagen“, argumentierte Siegl. Richard Kohl (CDU) bestätigte, dass viele Gehwege in schlechtem Zustand sind und plädierte dafür, Straßen und Bürgersteige künftig als Einheit zu sehen und zu erneuern, und dabei die Kanten abzusenken.

Bärbel Schader erklärte, dass es mit der grundhaften Erneuerung der Straßen Stück für Stück vorangehe. Instandhaltung sei ein weiteres Thema, unter das Gehwege fielen. „Bisher habe ich noch nicht mit unseren Tiefbauern gesprochen, was alles für kommendes Jahr ansteht. Aber es soll ein Betrag für die Instandhaltung in den Haushalt eingestellt werden“, versicherte Schader.

Die vierte Änderung des Bebauungsplans „Die Lächner“ passierte einstimmig den Ausschuss, und die Bürgermeisterin gab im Anschluss bekannt, dass die nächste Sitzung des Umwelt- und Stadtentwicklungsausschusses am Dienstag, 11. September, voraussichtlich im Feuerwehrgerätehaus in Bobstadt stattfinden wird. Dann stünden hauptsächlich Themen aus dem Stadtteil auf der Tagesordnung. cid

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