Bürstadt

Soziales Pfadfinder und KJG packen in der Bürstädter Kirchengemeinde St. Michael im Rahmen der 72-Stunden-Aktion mit an

Pfarrgarten und Bar-Hütte erhalten neuen Glanz

Archivartikel

Bürstadt.Die Pfadfinder und die KJG haben im Rahmen der 72-Stunden-Aktion gemeinsam im und am Pfarrgarten von St. Michael in Bürstadt gearbeitet. Bei der Auftaktveranstaltung am Donnerstag in Heppenheim erhielten alle einen Umschlag mit ihrer Aufgabe für das Wochenende. „Wir hatten uns vorher schon für ein Projekt entschieden, das wir machen wollten“, berichtete Franziska Hofmann von den Pfadfindern.

Obgleich alle Aktiven sowohl von ihren Arbeitgebern als auch von den Schulen für die Aktion um Freistellung gebeten hatten, ging es nicht in allen Fällen. „Eine Teilnehmerin war ein paar Stunden am Freitagvormittag hier, dann ist sie in die Schule, um dort eine Klausur mitzuschreiben“, so Hofmann. Die Truppe war also erst am Freitagnachmittag komplett. Ihr Projekt war allerdings überschaubar und ohne Nachtschicht zu schaffen. Im Pfarrgarten mussten der Rasen gemäht und das Grün gepflegt werden. Außerdem stand die Bar-Hütte, die immer für den Bazar aufgebaut wird, auf dem Programm. „Das Holz ist leider in keinem guten Zustand, und auch das Dach muss abgedichtet werden“, merkte Gerhard Rother von der KJG St. Peter an. Da die beiden Kirchengemeinen eine Pfarrgruppe bilden, war der Einsatz in der „anderen“ Gemeinde kein Problem.

Rother ist schon oft bei den 72-Stunden-Projekten dabei gewesen und macht das immer sehr gerne. Er war zum Beispiel beim Bau der Boule-Bahn mit dabei, die allerdings der alla hopp!-Anlage zum Opfer fiel. „Es ist der soziale Gedanke, der dahinter steckt. Diese Aktion wird in ganz Deutschland gemacht, und wir sind nicht allein“, merkte er an. Verschiedene Radiosender berichteten die ganze Zeit über von unterschiedlichen Aktionen.

Das Holz der Hütte wurde erst abgeschliffen und frisch gestrichen. Auf das Dach kam neue Dachpappe, damit es wieder dicht ist. Im Garten fehlte es an rund 20 Meter Jägerzaun. „Fünf Meter haben wir von einem Agrarmarkt vor Ort gestiftet bekommen. Jetzt wollen wir uns noch an einen größeren Baumarkt wenden für die fehlenden Meter“, meinte Hoffmann. Die Aktion klang am Sonntag aus mit dem „Kirchmaifest“ nach dem Gottesdienst. Es gab ein Mittagessen in Form von Gegrilltem und einer Gemüsepfanne unter freiem Himmel. „Der Erlös wird für die Außenrenovierung der Kirche verwendet“, merkte Rother an.

Abends ging es dann zum Abschluss noch mal nach Heppenheim, wo sich die Bürstädter mit den anderen Gruppen trafen, Erfahrungen und Erlebnisse austauschen konnten und noch einmal gemeinsam grillten.

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